Neue Single Kochshow

"Liebe geht durch den Magen" 
 
Weitere Infos finden Sie unter:

http://www.mdr.de/tv/liebegehtdurchdenmagen100.html

http://www.jumpradio.de/web/programm/inhalt/liebe.shtml

DEUTSCHE MEISTER TANGO ARGENTINO

Torsten und Viktoria sind Deutsche Meister Tango Argentino 2011!

Der amtierende Deutsche Meister im Tango Argentino Torsten Thiele, 
am 20.02.2012 zu Gast in Leipzig  in der MDR-Sendung                   

                                              Drei Wünsche frei“

In den Räumen der Tanzschule " Tangomanie" Leipzig, fanden die Aufzeichnungen des MDR zum Tango-Tanz Wunsch statt. Torsten Thiele zeigte sein goßes Können beim Tango-Tanz und gab sich viel Mühe in wenigen Stunden die Wunschpartnerin des MDR für einen Auftritt vorzubereiten.

 

"Tango ist nicht nur ein Tanz, Tango tanzen ist Leidenschaft"

Sendung am 25.03.2012

Donnerstag, 15. Dezember 2011
(Sächsische Zeitung)

NÜNCHRITZ


Großenhainer übernimmt den Heiratsmarkt

Zwar bleibt die Gemeinde NünchritzVeranstalter, doch Thomas Krause von der Schützenhaus-Eventgroup steigt ins Partymanagement ein. Es gibt Neuerungen.

Thomas Krause und seine Großenhainer Schützenhaus-Eventgroup nehmen den nächsten Heiratsmarkt in Diesbar-Seußlitz unter ihre Fittiche. Die Gemeinde Nünchritz als Veranstalter hat den Gastronom neben ortsansässigen Wirten und dem Fremdenverkehrsverein als Organisator mit ins Boot geholt. „Ich habe mich nicht reingedrängt, aber ich bringe mich gern mit ein, dass die jahrhundertealte Tradition des Heiratsmarktes erhalten bleibt“, sagte Krause der SZ. Nach seiner Zusage sollen nun bis Januar alle Beteiligten Pläne erarbeiten, wie der nächste Heiratsmarkt zu Himmelfahrt am 17. Mai gestaltet werden soll. „Wir werden nicht alles komplett neu erfinden“, so Thomas Krause.

Das Equipment ist vorhanden

Fest steht aber: Es soll keinen Eintritt mehr geben. „Die Umzäunung des Veranstaltungsgeländes fällt also weg“, so Krause erleichtert. Ihm gefällt es besser, wenn auch Radler auf dem Elbradweg einfach mal anhalten und ins Fest reinschnuppern können. „Wir übernehmen das Geschehen auf der Bühne, wo es neben dem gewohnten Heiraten für einen Tag auch Livemusik und Diskoklänge geben wird“, sagt der Großenhainer.

Seine Eventgroup sei durch zahlreiche Außenauftritte, auch in der Landeshauptstadt Dresden, mit mobiler Technik bestens ausgerüstet.

Wie genau das Unterhaltungsprogramm aussehen soll, könne er noch nicht sagen, so Krause. Denn die Verträge seien noch nicht unterschrieben. Es werde aber definitiv ein großes Festzelt für jedes Wetter geben. Die Gastronomie soll die Kosten des Unterhaltungsprogramms wieder einspielen. Auch das Marketing nimmt die Schützenhaus-Eventgroup teilweise in die Hand. Ende Januar soll schon weitgehend klar sein, wie die Plakate und Flyer gestaltet werden.

Thomas Krause war für den Heiratsmarkt ins Gespräch gekommen, weil der bisherige Veranstalter Thomas Szymkowiak aus Dresden, ein ehemaliger Nünchritzer, sich aus dem Volksfest wirtschaftlich zurückgezogen hatte.

Szymkowiak war nicht mehr bereit, das alleinige finanzielle Risiko zu tragen. Daraufhin hatten sich die Wirte und Weingutsbesitzer auf eine Art Flaniermeile verständigt, ähnlich der Federweißermeile, die schätzungsweise rund 6000 Leute anzieht.

Die Schützenhaus-Eventgroup kennt man in der Gemeinde durch das jährliche Open Air im Goltzschaer Bad. Die Nünchritzer wissen, welches Potenzial hinter dem Großenhainer Veranstalter steht: das Schützenhaus mit Bowlingcenter, das im März 20-jähriges Bestehen feiert, die Remontehalle mit ihrem großen Saal, das Stadtparkrestaurant Mückenschänke, das Catering im Traumschloss Schönfeld.

Bei Großveranstaltungen wie der Fußball-WM in Großenhain habe Thomas Krause bewiesen, dass er Besucheransturm händeln kann. „Eine Spielzeugnummer ist der Heiratsmarkt nicht“, sagt Thomas Krause. Aber er werde die Herausforderung professionell managen.

Antonia aus Tirol in Großenhain

Vorher warten noch vier tolle Tage beim Geburtstagsjubiläum in Großenhain auf die Gäste. Vom 1. bis 4.März geht es im Schützenhaus rund. Für alle Generationen will Thomas Krause zum 20-Jährigen etwas bieten: am Donnerstag für die Senioren, am Freitag für die über 40-Jährigen, am Sonnabend für die Jugend und am Sonntag für die Teenies. „Die Künstler sind gebucht, im neuen Jahr verrate ich mehr“, sagt Thomas Krause. Seine Zugnummer aber lässt er schon mal gucken: Es ist Sängerin Antonia aus Tirol. Der Eintritt für alle Veranstaltungen ist kostenfrei.

www.schuetzenhaus-eventgroup.de

Mittwoch, 9. November 2011
(Sächsische Zeitung) 


Faschingsauftakt in LOMMATZSCH mit Umwegen          Von Von Jürgen Müller

Kathleen und Sven Bieber, das Lommatzscher Prinzenpaar aus der Vorsaison, eröffnen die Veranstaltung mit einem Walzer. Traditionell mit einem Umzug beginnt der LCC die Saison. Der führt aber diesmal über Nebenstraßen zum Marktplatz.

Am Freitag beginnt die fünfte Jahreszeit, in Lommatzsch traditionell mit einem Umzug durch die Stadt und danach der Schlüsselübergabe vor dem Rathaus. Doch die Lommatzscher Karnevalisten müssen diesmal Umwege gehen, auf „Schleichwegen“ zum Rathaus gelangen. Normalerweise sollte der Umzug, der 17.30 Uhr beginnt, von der Robert-Volkmann-Allee über die Meißner Straße zum Marktplatz führen. „Die Meißner Straße ist aber eine Staatsstraße und muss von der Polizei abgesichert werden. Die teilte uns mit, dass sie das in diesem Jahr nicht übernehmen kann“, so Steffen Richter vom Lommatzscher Carnevals Club. Klar, dass die Polizei beim anschließenden Programm ab 18.11 Uhr auf dem Marktplatz ihr Fett wegkriegt. Die neue Route führt nun von der Volkmann-Allee über die Schützenstraße und Frauenstraße zum Marktplatz. Ihre Jubiläumsveranstaltung – es ist die 40. Saison – feiern die Lommatzscher wieder im Schützenhaus. Das ist schwieriger als sonst. Weil die Stadt keinen Pächter hat, müssen die Karnevalisten das Vierfache an Saalmiete bezahlen im Vergleich um Vorjahr. „Das ist ganz schön fett. Dennoch hoffen wir wieder auf 300 Besucher, damit wir nicht mit einem Minus aus der Veranstaltung gehen“, sagt Steffen Richter. Wir hatten schon die wildesten Gedanken entwickelt, wo der Fasching sein sollte. Zelt, Scheune und sonst irgendwo, war alles im Gespräch. Aber die Verhandlungen mit der Stadt und der GmbH sind, wenn auch mitunter mit vielem Für und Wider, doch zum Vorteil beider Seiten abgeschlossen worden“, sagt er. Auch wenn in den vergangenen Monaten das Schützenhaus doch ab und an genutzt wurde, so wollen es die Karnevalisten zum Fasching richtig krachen lassen und das Haus aus seinem kleinen Dornröschenschlaf wachküssen. Ein Caterer wurde gefunden, der sich dem Risiko stellen und ebenfalls zum Gelingen beitragen wird.

Schwierig werde es aber dennoch, denn auch was die Technik anbetrifft, muss der Verein tief in die Tasche greifen. Der vorherige Pächter hat ein mehr oder weniger großes Loch in den ehemaligen technischen Bestand gerissen, den es nun für uns gilt, auszugleichen. „Das Schützenhaus wird wachgeküsst – Weil Fasching in der Südsee ist“, heißt dann auch das Motto der Auftaktveranstaltung, die am Sonnabend um 19.30 Uhr beginnt. Dabei möchte der LCC seine Gäste im November in die Südsee entführen und mit karibischem Flair aufwarten. Dazu sind die Proben schon im Sommer angelaufen. Zu sehen werden auf jeden Fall zarte Frauen- und stahlharte Männerkörper sein. Mit viel Klamauk und Witz unterhalten wir unser Publikum in der Südsee. 200 der 300 Karten sind bereits verkauft, Richter ist sich sicher, dass die restlichen 100 an der Abendkasse abgesetzt werden.

Für 9,99 Euro können Karten über unsere Hotlines 0160 871 3707 oder 035241 51 783 oder unter karten@lcc4ever.com bestellt werden.

Montag, 7. November 2011
(Sächsische Zeitung)

Heiße Tänze und coole Drinks im Prince Riesa

1500 Gäste feierten am Wochenende die Neueröffnung des Prince. Aber funktioniert das Konzept auch dauerhaft?
Von Von Alexander Bezold


Nicht nur für reifere Semester: In der Havanna-Tanzbar gibt´s auch Schlager.
Nachdem vor einigen Wochen das R1 neu eröffnete, lädt nun auch wieder die Riesaer Kultdisco Prince ein, das Tanzbein zu schwingen. Am vergangenen Freitag feierte der Club am Riesa Park erfolgreich seine Re-Opening-Party. Getanzt wurde auf insgesamt zwei Floors zu den heißesten Beats aus Black, R´n´B, House und Schlager.

Seit einem halben Jahr herrschte im Prince Tanzverbot, weil die Wirtschaftlichkeit nicht mehr gegeben war. Das sagte zumindest der damalige Betreiber. Vor allem der demographische Wandel soll die finanziellen Probleme herbeigeführt, das Tanzpublikum auf ein Drittel dezimiert haben.

„Zeit, dass der Laden aufmacht“

Dennoch wagt ein neuer Veranstalter nun den Neustart. Freitag war große Re-Opening-Party. Veranstaltungschef Florian Grimmer jedenfalls wertet die Eröffnungsparty als Erfolg: „Für mein Team und mich stand viel Arbeit an, aber der Schweiß hat sich gelohnt. Wir hatten mit 1500 Gästen eine volle Hütte“, verkündete der Veranstalter auf Nachfrage der SZ.

Viele der anwesenden Besucher konnten es kaum erwarten, wieder in ihrer Lieblingsdisko zu feiern. „Es wurde echt Zeit, dass der Laden wieder aufmacht. Hier fühlt man sich einfach wohl. Es gibt tolle Musik, heiße Girls und coole Drinks“, schwärmte Kfz-Mechaniker Ronny. Auch Friseurin Cindy hatte ihren Spaß: „Das Musikangebot ist einfach der Hammer. Da ist für jeden etwas dabei. Egal ob Schlager oder House – man tanzt ständig .“

„Breites Publikum ansprechen“

Trotz der positiven Resonanz stellt sich die Frage, ob das Prince auch in Zukunft erfolgreich Veranstaltungen austragen kann. Zumal man jetzt mit dem R1 wieder einen ernst zu nehmenden Konkurrenten hat. „Das R1 ist ein reiner Club, wir hingegen haben eine ganz andere Philosophie. Wir wollen eine Clubatmosphäre schaffen, die den Gast unterhält und ihm das Gefühl gibt, Teil des Ganzen zu sein“, erklärt Florian Grimmer. Für genau diese Atmosphäre sorgten am vergangenen Freitag DJ Marcapasos, Resident DJ Diego Diaz und heißblütige Tänzerinnen, die für den optischen Leckerbissen des Abends sorgten.

Genauso gut besucht wie bei der Eröffnungsparty, soll das Prince auch bei den zukünftigen Veranstaltungen sein. Dafür haben Florian Grimmer und seine Kollegen ein kontinuierliches Veranstaltungskonzept entwickelt, welches sämtliche Altersgruppen einschließt. „Wir wollen wirklich ein breites Publikum ansprechen, deshalb ist unsere Zielgruppe auf die 18 bis 45 Jährigen ausgerichtet“, fügt Grimmer hinzu. So gibt es jeden Freitag auf dem Mainfloor das Beste aus House, Black und Elektro und auf dem Tanzfloor 80er und Schlager.

Samstags bietet der Mainfloor die Hits aus den 80ern, 90ern und von heute. Auf dem Blackfloor wird R´n´B und Soul gespielt. Neben Getränkespecials und Eintrittsvergünstigungen, wird auch im wöchentlichen Wechsel ein Star-DJ an den Plattentellern stehen. Am kommenden Freitag wird das „Two Elements DJ-Set“ für die musikalische Untermalung sorgen.

www.prince-diskothek.de




                                                                                            Quelle: tvM Meissen Fernsehen

Disco im Wendelsteinkeller Meissen                         Die Albrechtsburg lässt Tanztradition wieder aufleben.

 

Zurück in die Zukunft ! So in etwa könnte das Motto lauten, wenn im ältesten Teil der Stadt ein altbekannter seit 1990 geschlossener Klub wieder seine Pforten öffnet. Im Wendelsteinkeller finden ab sofort wieder Discoveran-staltungen statt. Die Eröffnungsparty war schnell ausverkauft. Bis halb drei Uhr morgens waren vertraute Klänge aus der Tiefe des Wendelsteines zu hören. Legendäres Flair und das einmalige Umfeld der Burg laden am 12. November 2011 wieder zur Oldiparty ein.                    

Einlass ist 19.30 Uhr.
Karten sollten im Schloss Albrechtsburg telefonisch oder per Mail vorbestellt werden                                          

Albrechtsburg                                                                                            Domplatz 1, 01662 Meißen
03521/4707      albrechtsburg-meissen.de            Wendelsteinkeller

Anfahrt      Parkplatz/Aufzug    Aufzug-Burgberg         tvM-Meissen Fernsehen

Freitag, 7. Oktober 2011
(Sächsische Zeitung)

Riesa tanzt wieder im R1                           Von Jens Ostrowski

Noch eine Woche müssen Tanzwütige warten, dann öffnet das R1 im Riesenhügel wieder seine Pforten. Foto: Claudia Hübschmann
Wer tanzen möchte, hat in Riesa derzeit noch schlechte Karten. Die beiden einzigen Diskotheken – Prince im Riesapark und das R1 im Riesenhügel – mussten in diesem Jahr aus wirtschaftlichen Gründen ihre Pforten schließen (SZ berichtete). Nun soll eine Tür wieder aufgestoßen werden: mit dem Tanzbein. Laut Informationen der Sächsischen Zeitung wird nächste Woche Samstag, 15. Oktober, um 22 Uhr das R1 vom Totentanz wieder auferstehen. Mit moderaten Preisen und unter neuer Führung. Anschließend soll das Tanzcafé jeden Samstag öffnen. Das hat der Veranstalter, der derzeit noch nicht in Erscheinung treten will, gestern gegenüber der SZ erklärt – und war damit wohl etwas vorschnell.

Klärungsbedarf
Denn Rainer Striegler, Geschäftsführer der Riesenhügel-Besitzerin Magnet Riesa GmbH, konnte das gestern noch nicht bestätigen. „Hier gibt es noch Klärungsbedarf.“ Striegler erklärte aber, dass die Räume ab sofort tageweise zu mieten sind. Nicht nur für Veranstalter, auch für Privatleute. Seit Monaten hatte die Magnet GmbH nach einem geeigneten Mieter gesucht und keinen gefunden. „Nun haben wir uns für ein neues Vermarktungsmodell entschieden. Auch, um uns nicht mehr über mehrere Jahre binden zu müssen“, sagte der Geschäftsführer auch mit Blick auf bevorstehende Strukturveränderungen in der Stadtverwaltung. Und die Magnet GmbH könnte als Untergesellschaft der Stadt Riesa betroffen sein.

Striegler erhoffe sich durch dieses Konzept eine Belebung der Angebote in der Stadt. Wobei er direkt ausschließt, dass künftig in den Räumen des R1 horizontales Gewerbe stattfinde. „Das wird auf keinen Fall geschehen.“ Jugendpartys seien darüber hinaus auch nicht unbedingt erwünscht, weil es damit in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gegeben habe. Bis 2003, sagte Rainer Striegler, seien dort solche Veranstaltungen durchgeführt worden. „Das Umfeld des Riesenhügels hatet dadurch unheimlich gelitten. Es gab Schmutz und Vandalismus. Das wollen wir dort fernhalten.“

Dieses Klientel spricht das neu eröffnete R1 laut SZ-Informationen nicht an. Demnach liegt das Mindestalter bei 18 Jahren.

Moderate Preise
Der Eintritt wird je nach Veranstaltung zwischen vier und fünf Euro betragen, fünf Euro aber nie übersteigen, heißt es vom Veranstalter. Das teuerste Getränk auf der Karte, ein Cocktail, wird sechs Euro Kosten. Der Bierpreis, je nach Marke, liegt zwischen zwei und 2,50 Euro.




Samstag, 24. September 2011
(Sächsische Zeitung)

Zollhaus  - Riesa besitzt wieder eine Diskothek


Nachdem dieses Jahr erst das R1 im Riesenhügel, später dann das Prince im Riesapark schließen musste, kann seit heute wieder regelmäßig in der Stadt getanzt werden. Um 22 Uhr öffnet das Zollhaus, Leipziger Straße 20, in Riesa unter neuem Betreiber wieder seine Pforten. Es wird House und Black gespielt. Mehr Informationen gibt‘s im Internet unter  www.zollhaus-riesa.de

 In der Vergangenheit hatte es bereits mehrfach in den Räumlichkeiten eine Diskothek gegeben, die aber aus unterschiedlichen Gründen immer wieder schließen mussten. (SZ)

Donnerstag, 30. Juni 2011
(Sächsische Zeitung) 

Neueröffnung Plossenschänke-Meißen

-wieder Tanz-

Matthias Kaiser, neuer Leiter der Plossenschänke, ist erleichtert, dass die Gaststätte so gut angenommen wird: „Die gutbürgerliche Küche stößt auf große Resonanz bei den Gästen. Wir bieten gehobene Gastronomie, bei der das Preis-Leistung-Verhältnis stimmt.“ Besonders die Vielseitigkeit der Gaststätte begeistert Matthias Kaiser: „Wir haben einen großen Saal, einen Wintergarten und einen Irish Pub für Raucher und Sportbegeisterte zu bieten. Im August wollen wir einen Weingewölbekeller eröffnen. Außerdem ist der Zugang zur Gaststätte behindertenfreundlich gestaltet.“ In der Gaststätte werden sechs Angestellte beschäftigt und bald werde eine zusätzliche Restaurantfachfrau eingestellt. Seit zwei Monaten hat die Gaststätte geöffnet und richtete bereits Feiern und eine Hochzeit aus. Regelmäßig werden Familientanz und Tanztee angeboten.

Matthias Kaiser hofft, die Veranstaltungen fest in das Programm der Gaststätte einbinden zu können und viele Menschen dafür zu begeistern. Wer demnächst das Tanzbein schwingen möchte, kann das am 10. Juli ab 14 Uhr beim Tanztee oder am 23. Juli ab 20 Uhr beim Familientanz in der Plossenschänke tun.

                                                              Ariane Huschmann

Plossenschänke-Meißen
Wilsdruffer Str. 35
01662 Meißen
Tel.: 03521-4591939 

Eine Erweiterung der Termine für Tanzveranstaltungen sowie Ü30Partys sind nach Information des Betreibers, Herrn Kaiser möglich.

Anfahrt                        Veranstaltungen        Plossenschänke-Meißen       


Mittwoch, 8. Juni 2011
(Sächsische Zeitung) 

Ausgetanzt – das Prince Riesa muss schließen


Elf Jahre hat die Jugend aus dem Elbland in Riesa gefeiert. Jetzt hat es sich ausgetanzt: Die Großraumdiskothek Prince im Riesapark öffnete zuletzt am 28. Mai ihre Pforten – und es wird wohl auch die letzte Party gewesen sein.
„Der Laden hat nicht mehr wirtschaftlich gearbeitet, weil die Miete einfach zu hoch war“, sagte Betreiber Stephan Berger gestern auf Nachfrage der Sächsischen Zeitung. Seit zwei Jahren habe er versucht, mit dem Immobilienbesitzer einen neuen Vertrag auszuhandeln.
„Fast genauso lange hat er mich vertröstet“, klagt er. Und jetzt sei es zu spät. Zu lange habe er zu viel Miete zahlen müssen. Bergers Problem: „Als wir vor elf Jahren diesen Vertrag ausgehandelt haben, stimmten noch die Relationen. Mittlerweile ist das Diskopublikum aber auf ein Drittel zusammengeschrumpft, die Miethöhe jedoch gleich geblieben. Die Wirtschaftlichkeit ist nicht mehr gegeben.“ Kurzum: Die demografische Entwicklung brach der Diskothek letztlich das Genick.
Vorstellungen nicht annehmbar
Wolfgang Linz, der als Centermanager zwischen Mieter und Vermieter steht, bestätigt: „Herrn Berger wurde fristlos gekündigt, weil er in Mietrückstand geraten ist.“ Auf die Vorstellungen des Diskobetreibers habe der luxemburgische Eigentümer nicht eingehen können, „weil die Größenordnung einfach nicht akzeptabel war“.
Das Unternehmen habe ebenfalls finanzielle Verpflichtungen zu erfüllen und müsse die Tilgung für die Immobilie aus den Mieten des Riesaparks finanzieren. Linz erklärt, Bergers Angebot habe weniger als ein Drittel der vertraglich festgelegten Summe umfasst. Für die Monate Februar bis Mai habe man sich dann doch auf eine abgespeckte Miete geeinigt, die pünktlich zum dritten Werktag bezahlt werden sollte. „Es wurde Herrn Berger in Aussicht gestellt, nach Ablauf dieser Zeit dann auch noch mal in neue Verhandlungen zu gehen.“ Die Zahlungen seien aber ebenfalls nicht pünktlich eingegangen. Als direkte Folge wurde ihm fristlos gekündigt.
Besonders hart trifft Stephan Berger, dass er im vergangenen Jahr erst einen Teil der Diskothek umgebaut hat – auf eigene Kosten, wie er sagt.
„Wir haben alles versucht, das Angebot so attraktiv wie möglich zu gestalten, um möglichst viele junge Menschen auf unsere Tanzflächen zu locken“, betont er.
Das gestaltete sich durch Umbauten der Räume, aber auch durch ein wöchentlich wechselndes Programm mit Themenpartys. Auf 1800 Quadratmetern gab es zuletzt fünf Floors mit fünf verschiedenen Musikrichtungen.
Am Ende hat das alles keine Früchte getragen. Weil nicht genügend Publikum kam, musste das Team sogar den Freitag aus den Öffnungszeiten streichen. Zuletzt wurde nur noch samstags im Prince getanzt. Geräumt habe Berger trotz Kündigung die Diskothek noch nicht, erklärte Linz. Beide Parteien hätten deshalb ihre Anwälte eingeschaltet.
Es werde wohl auf einen Rechtsstreit hinauslaufen, heißt es. Der Diskobetreiber erklärte gegenüber der SZ, er wolle ein Insolvenzverfahren anstreben.
Ob in diesem Rahmen noch Veranstaltungen in der Diskothek stattfinden könnten, müsse rechtlich geklärt werden, weil die fristlose Kündigung vor dem Insolvenzantrag ausgesprochen wurde. Darauf hoffe er jedenfalls.
Angestellte müssen gehen
Leidtragend in der Sache sind die Mitarbeiter der Diskothek. Zwei Festangestellte beschäftigte Berger, einen Hausmeister und eine Reinigungskraft. Dazu kommen rund 25 400-Euro-Kräfte. Sie alle werden sich neue Beschäftigungen suchen müssen.
Mögliche Planungen für eine Nachfolgenutzung des Prince-Areals gibt es im Riesapark unterdessen bereits, bestätigte der Centermanager. Noch sei davon aber nichts spruchreif. Jens Ostrowski

Mittwoch, 8. Juni 2011
(Sächsische Zeitung)     Jens Ostrowski über die Schließung des Prince


AUF EIN WORT            Wieder verliert Riesa eine Attraktion

Jammerschade, dass sich das Prince in einer Situation befindet, aus der sich die Diskothek wohl nicht mehr befreien kann. Ein Schuldiger ist auf den ersten Blick nicht so richtig auszumachen. Dem Betreiber laufen trotz großer Kraftanstrengung die jungen Besucher weg, weil sie ihre Heimat aus existenziellen Gründen verlassen müssen. Er kann dadurch den vertraglichen Vereinbarungen nicht mehr nachkommen. Und der Vermieter will sich nicht mit einem Bruchteil der vereinbarten Miete zufriedengeben, zumal er mit einer anderen Nutzung höhere Beträge erziehlen könnte. Wer ist nun Schuld an der Misere? Vielleicht hätte Berger eher die Notbremse ziehen müssen. Vielleicht hätte der Vermieter früher auf Berger hören müssen. Vielleicht, vielleicht, vielleicht. Am Ende jedenfalls bleibt eines festzuhalten: Riesa ist um eine Attraktion ärmer. Nach dem R1 muss mit dem Prince nun auch die letzte Disko schließen.

Montag, 16. Mai 2011
(Döbelner Anzeiger)   Von Sylvia Mende

Tanzfestival bildet einen Teil des Talsperrenfestes

KRIEBSTEIN, Der Zweckverband der Kriebsteintalsperre organisiert zum ersten Mal ein Tanzfest. Die Kurse leiten Profi-Tanzlehrer.
Beim ersten „Tanzfestival Kriebstein“ soll es Tanzkurse auf einem Schiff, auf der Seebühne und der neuen Freilichtbühne sowie in der „Hafenbar“ geben. Gemeinsam mit Tanzstudios und -lehrern der Region lädt der Zweckverband Kriebsteintalsperre zu diesem Festival für den 30. und 31. Juli 2011 ein.

„Das Tanzfestival bildet damit einen Teil des Talsperrenfestes, das ab 2011 inhaltlich und zeitlich breiter aufgestellt werden soll“, so Thomas Waldheim, Geschäftsführer des Zweckverbandes Kriebsteintalsperre.

Von Salsa bis Discofox
Das Tanzfestival beginnt an beiden Tagen bereits um 9 Uhr, um die Fülle der geplanten Workshops ins Programm zu integrieren. „Ein großes Plus werden Kurse auf einem Schiff der Kriebsteiner Fahrgastflotte, auf der Seebühne Kriebstein und auf der neuen Freilichtbühne Kriebstein sein“, so Waldheim. Das Spektrum reiche von trendigen Tänzen wie Salsa, Discofox über Hip Hop, Walzer, Cha Cha bis hin zu fitnessorientierten Tänzen wie Zumba und Dance Aerobic. Aber auch zahlreiche Kurse für Kinder in verschiedenen Altersstufen ab drei Jahre sind im Programm.„Alle Angebote werden von Profi-Tanzlehrern abgesichert“, sagte Thomas Waldheim. Die ausgebildeten Tanzlehrer würden die Kurse auf fünf verschiedenen Stationen abhalten. „Alle Bühnen und Bereiche des beliebten Erholungsgebietes werden einbezogen“, so Waldheim. Tanzworkshops in den fünf Locations werden jeweils für Anfänger und Fortgeschrittene angeboten.

Weitere Informationen zum Tanzfestival unter  www.Tanzfestival-Kriebstein.de


Mittwoch, 11. Mai 2011
(Sächsische Zeitung)                                    Von Nadja Laske

Die Ball-Königin  Adelheid König ist Expertin für durchtanzte Nächte.              Mit den Vier-Jahreszeiten-Bällen will die Agenturchefin nun ein neues Highlight für Gesellschaftstänzer schaffen.

Die Ball-Organisatorin Adelheid König wagt gern einen Tanz und probt zusammen mit dem Direktor des Quality Hotels einen Walzer im Ballsaal „Lindengarten“. Dorthin laden die beiden vier Mal im Jahr zum Ball ein.

Der „Lindengarten“ schlummert in pudrigen Tönen. Doch die Stille trügt. Viele gediegene Feiern und rauschende Feste hat der Ballsaal schon erlebt, früher und heute wieder. Das verhüllte Kleinod im modernen Bau des Quality Hotels Plaza an der Königsbrücker Straße soll bald die Adresse der Stadt für klassisch-schöne Tanzabende sein. Dafür will Adelheid König mit einer neuen Ball-Reihe sorgen. Die Chefin der Agentur creativ ist Expertin in Sachen durchtanzter Nächte. Nicht weil sie selbst bis in den Morgen übers Parkett schwebt. Vielmehr sorgt sie dafür, dass alle, die es lieben, tanzen zu gehen, ihren Tanzboden finden – ob auf dem Operettenball, dem Verkehrsball, dem Mittelstandsball oder auf Firmenfeiern. Sie alle organisiert Adelheid König im Auftrag der jeweiligen Veranstalter schon seit vielen Jahren und mit großem Erfolg.

Tanztempel wiederbeleben
Am Sonnabend wird sie erstmals selbst als Gastgeberin auftreten, gemeinsam mit Frank Schwabe, dem Generaldirektor des Quality Hotels Plaza Dresden. Er war sofort begeistert, als Adelheid König ihm von der Idee erzählte, die „4 Jahreszeiten-Bälle“ im Lindengarten zu etablieren. Im Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter wollen die beiden nun dorthin einladen und damit eine Bedarfslücke schließen. „Wer gern in gepflegter Atmosphäre tanzen geht, soll hier Gelegenheit finden“, sagt Adelheid König.
Angesprochen sind auch diejenigen, die kaum Muse oder Gelegenheit haben, einen der großen Bälle der Stadt zu besuchen. Auf den„4 Jahreszeiten-Bällen“ müsse man keine Ballfrisur tragen und nicht im riesigen Kleid auftreten. Einen Dresscode für knöchellange Roben gibt es nicht, es darf gern ein Cocktailkleid oder schickes Kostüm sein.
In den 30er- bis 60er-Jahren habe der Saal „Lindengarten“ neben dem Ballsaal Watzke als der Tanztempel der Stadt gegolten, erzählt Hotelchef Frank Schwabe, dessen Frau, die Straußenei-Designerin Enka Schwabe, den Tischschmuck für den Premierenball fertigt. Bei allem genussvollen Beiwerk, wie kleine feine Speisen und Getränke, wird vor allem der Tanz im Vordergrund stehen. Adelheid König hat für den musikalischen Part die Gruppe „Mercurius Musik“ eingeladen. Ihre insgesamt sechs Musiker spielen Tanzmusik aus allen Jahrzehnten. Außerdem treten Tänzer der Tanzschule Herrmann-Nebl auf und geben zu jedem Ball einen Schnellkurs von Samba bis Foxtrott.
Hin- und wieder genehmigt sich auch die Ball-Königin eine Runde auf dem Parkett, doch vor allem ist sie für die Gäste da. Unermüdlich feilt sie an den Konzepten ihrer Veranstaltungen.

Perfekt zum Schwoofen
Dafür hat sie ein besonderes Händchen, das erst nach vielen Jahrzehnten als Sport- und Deutschlehrerin und später als Schuldirektorin zum Einsatz kam. „Ich stamme aus einer Handwerkerfamilie und hatte tief im Inneren schon immer den Wunsch, selbstständig zu arbeiten“, sagt sie. Die Gelegenheit ergab sich nach der Wende, als Adelheid König in der Veranstaltungsagentur einer Bekannten mitarbeitete. „Sie ging pleite, doch so habe ich gelernt, welche Fehler man in dieser Branche auf keinen Fall machen darf.“ Vor allem kreativ müsse man sein, meint sie, und immer Neues entdecken, so wie sie nun für die Dresdner Tanzgemeinde den Lindengarten neu entdeckt hat – ein Ort wie gemacht für Leute, die sich sagen: „Lass uns doch heute Abend mal richtig schön schwoofen gehen.“

4 Jahreszeiten-Bälle im Ballsaal Lindengarten,                                        
Königsbrücker Straße 121a:                                                                       Premierenball am 13. Mai, 19.30 Uhr mit „Tanz in den Mai“,                        Eintritt 25 Euro,                                                                                                Karten unter 4219886 und an der Hotelabendkasse.                                     Nächste Termine: Sommertanz am 26. August, Herbsttanz am 14. Oktober und Neujahrstanz am 27. Januar 2012.



Mittwoch, 4. Mai 2011
(Sächsische Zeitung)

Kulturhaus Munzig darf nach Schließung wegen Lärms wieder öffnen


Die Gemeinde Triebischtal genehmigte einen Veranstaltungsbetrieb unter strengen Auflagen.


Das Kulturhaus in Munzig ist seit vielen Jahren bei jungen Leuten eine beliebte Adresse für Diskos und Konzerte.Foto: Claudia Hübschmann
Der Stopp für das bekannte Kulturhaus in Munzig ist aufgehoben. Die Gemeinde Triebischtal erteilte wieder die Genehmigung für Veranstaltungen wie Diskos und Konzerte. Allerdings ist die Wiedereröffnung der Einrichtung an strenge Auflagen gebunden. „Es geht um den Lärmschutz. Der Inhaber muss nachweisen, dass bei Veranstaltungen die Lärmpegel-Grenzwerte unter 55Dezibel eingehalten werden“, sagte Bürgermeister Dieter Schneider (parteilos).

Gleich bei der ersten Veranstaltung zur Wiedereröffnung – ob Disko oder Konzert – hat eine Lärm-Messung zu erfolgen. „Der Inhaber muss der Gemeinde dann ein Lärmschutz-Gutachten vorlegen“, so der Bürgermeister. Das sollte von Fachleuten angefertigt werden, einem unabhängigen Ingenieurbüro zum Beispiel. Darüber informierte der Bürgermeister auf der kürzlichen Triebischtaler Gemeinderatssitzung.

Beschwerden von Bürgern
Falls der Lärmpegel am Gebäude zu hoch ist, wird von der Gemeinde Abhilfe gefordert. „Wir müssen reagieren. Es gab Beschwerden von Bürgern aus der Nachbarschaft über Lärmbelästigungen. Diese sollten für die Zukunft ausgeschaltet werden“, sagte der Bürgermeister.

Veranstaltungsmanager Raik Ruscher aus Großenhain: „Wir freuen uns, dass es in Munzig wieder losgehen kann.“ Die Agentur hatte in der Vergangenheit in diesem Kulturhaus viele Diskos organisiert. „Munzig hat bei den jungen Leuten einen guten Namen“, sagt Ruscher. Er wolle sich jetzt mit dem Kulturhaus-Inhaber Harald Seidel zusammensetzen, um über die nächsten Veranstaltungen zu beraten. Dieser war gestern für die SZ nicht erreichbar. Seit Mai vergangenen Jahres war das Kulturhaus in Munzig dicht. Nur für den 7. Januar 2011 gab es noch mal eine Sondergenehmigung. Da spielte die bekannte Ostrock-Gruppe „Karussell“.

Die Gemeinde Triebischtal hatte dem Inhaber die Genehmigung für Diskos und Konzerte nach Bürgerbeschwerden entzogen. Das Landratsamt schaltete sich ein. Bau- und Umweltamt sowie der Brand- und Katastrophenschutz befassten sich mit den Bedingungen im Kulturhaus. „Diese Einrichtung hat Bestandsschutz. Das muss beachtet werden“, sagte Schneider.

Das Kulturhaus in Munzig hat eine lange Tradition. Zu DDR-Zeiten traten hier die Puhdys und Renft auf. Nach der Wende engagierten sich Harald Seidel und weitere Mitstreiter für das Haus, das mit einer neuen Party-Reihe im Elbland und darüber hinaus weithin bekannt wurde.Dieter Hanke

Eiskunstlauf-WM: Savchenko und Szolkowy sind Paarlauf-Weltmeister 2011 

Bei der Eiskunstlauf-WM in Moskau haben Aljona Savchenko und Robin Szolkowy zum dritten Mal den Weltmeister-Titel im Paarlauf gewonnen. Das Chemnitzer Eiskunstlaufpaar sicherte sich damit zum dritten Mal nach 2008 und 2009 den Weltmeistertitel. Mit ihrem Auftritt konnten die Chemnitzer nicht nur eine neue persönliche Bestleistung erreichen, sondern stellten auch einen neuen Weltrekord auf. Damit übertreffen die Beiden das Vorzeige-Paar der sechziger Jahre, Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler, die ihren WM-Erfolg von 1963 nur einmal wiederholen konnten. Dank für diese hervorragende  Leistung des Weltmeisterpaares  gebührt auch dem Eiskunstlauftrainer Herrn Ingo Steuer, dem beide die Treue hielten.     

                  " Das Paar entlohnt den Trainer selbst mit Ihrer großartigen Leistung"!!!!!!


Sachsen dankt den Weltmeistern und grüßt Chemnitz !!!Herzlichen Glückwunsch

Freitag, 1. April 2011 (Döbelner Anzeiger)

Leisniger gibt nun auch in Lommatzsch auf


Thomas Fink scheint kein Glück mit Schützenhäusern zu haben. Ab heute betreibt er das im Kreis Meißen auf eigenenWunschnichtmehr. Der Leisniger Geschäftsmann Thomas Fink gibt auf. Im Februar vergangenen Jahres war er als Pächter des Schützenhauses in Lommatzsch eingestiegen – gemeinsam mit Gerhard Schön, der ebenfalls aus Leisnig kommt. Sein Pachtvertrag wäre noch bis 2013 gelaufen – mit Option auf Verlängerung. Doch die wird Fink gewiss nicht nutzen. Er hat bei der Schützenhaus Lommatzsch GmbH beantragt, vorzeitig zum 31. März dieses Jahres aus dem Vertrag aussteigen zu können. Der Aufsichtsrat wird darüber entscheiden. Die Aussicht auf Zustimmung steht nicht schlecht. Denn die Gesellschaft will schnellstmöglich einen neuen Pächter finden. Bei der Suche wäre ein Zank oder gar ein Rechtsstreit wenig hilfreich. Thomas Fink soll seine Sachen schon aus dem Schützenhaus ausgeräumt haben. Am Dienstag steht eine Inventur bevor. Sein Scheitern in Lommatzsch begründet der Leisniger mit geänderten Fördermodalitäten. Während es bislang Zuschüsse für das Haus gegeben habe, würden die jetzt für Projekte ausgereicht – Fink zufolge für solche, mit denen kaum Geld zu verdienen ist. Damit fehle ihm die Grundlage, und er könne auch Verträge nicht einhalten. Bis zum 1. August 2008 hatte Thomas Fink das Schützenhaus in Leisnig gepachtet. Auch hier stieg er vorzeitig aus dem Pachtvertrag aus – einvernehmlich mit der Stadt Leisnig, wie es hieß. Sie war zu dieser Zeit Eigentümer des Gebäudes. Das hat inzwischen neue Besitzer gefunden. Sie haben das Schützenhaus als Teil des Sport- und Freizeitzentrums am Stadtrand saniert und entwickelt und bauen es weiter aus. (DA/hst mit SZ/jm)

Events Catering Concerts ?   +   Schützenhaus Lommatzsch ?

Donnerstag, 31. März 2011
(Sächsische Zeitung)


LOMMATZSCH Schützenhaus-Pächter wirft das Handtuch

Noch-Pächter Thomas Fink
Was viele schon lange vermutet hatten, ist nun eingetreten: Thomas Fink, der Pächter des Schützenhauses in Lommatzsch, wirft das Handtuch. „Herr Fink hat mich gebeten, das Vertragsverhältnis zum 31. März dieses Jahres zu beenden, hilfsweise per Kündigung“, sagt Benno Schneider, der Geschäftsführer der Schützenhaus Lommatzsch GmbH. Normalerweise wäre der Pachtvertrag noch bis 2013 gelaufen mit der Option auf eine Verlängerung. Nun muss der Aufsichtsrat entscheiden, ob dem Kündigungswunsch nachgekommen wird. Benno Schneider deutet aber an, das man der Aufhebung wohl zustimmen werde. „Ein künstliches Aufrechterhalten des Vertrages würde niemandem helfen. Im Gegenteil, es würde uns nur blockieren. Denn dann könnten wir keinen neuen Pächter suchen“, so der Geschäftsführer.

Abiball wird durchgeführt
Am Dienstag wird im Schützenhaus eine Inventur durchgeführt, und am gleichen Tag wird auch der Aufsichtsrat der Schützenhaus Lommatzsch GmbH tagen. „Ich möchte dieser Sitzung nicht vorgreifen. Nur so viel, ich habe schon Ideen, wie es weitergehen kann. Ob sich diese umsetzen lassen, wird sich zeigen“, so Benno Schneider. Auf jeden Fall wolle man geplante Veranstaltungen wie den Abiturientenball durchführen. Kulturveranstaltungen könne man aber nicht auf die Beine stellen. Vieles sei in der Vergangenheit abgesagt worden. So fiel im Januar eine Volksmusikveranstaltung aus, sollte laut Fink im April nachgeholt werden. Offiziell gab er für den Ausfall Wasserschäden im Haus an, das war aber wohl nur vorgeschoben. Es waren wohl schlicht zu wenige Karten verkauft worden. Das war auch der Grund dafür, dass die Travestie-Show am vergangenen Sonnabend ins Wasser fiel. Ganze fünf Karten wurden nach Angaben von Fink hier an den Mann gebracht.
Grund für Finks Rückzug ist eine geänderte Kulturraumförderung. Bisher bekam das Schützenhaus eine Objektförderung, also eine pauschale Summe. Jetzt wird eine Projektförderung gezahlt, gezielt für ganz bestimmte Veranstaltungen. „Gefördert werden Projekte, die nicht so lukrativ sind und mit denen man kaum Geld verdienen kann“, sagt Benno Schneider. Thomas Fink bestätigt das: „Grundlage des Vertrages waren die Fördermittel. Wenn diese Grundlage wegfällt, kann ich den Vertrag auch nicht einhalten“, sagt er. Mit der Projektförderung allein sei das Haus nicht zu halten. „Ohne die bisherige Förderung ist das Schützenhaus zum Sterben verurteilt“, glaubt Fink.
Das Haus unbedingt erhalten Das will Schneider in jedem Fall vermeiden: „Mein Ziel ist es, dass das Haus erhalten bleibt“, sagt er. „Es wäre sehr schade, wenn es ungenutzt bliebe und wenn wir niemanden finden würden, der es bewirtschaftet“, so der Geschäftsführer.
Geschlossen wird in jedem Fall erst einmal die Gaststätte. „Ich hoffe dass wir sie kurzfristig wieder zum Laufen bringen können“, sagt Benno Schneider.                  Jürgen Müller

Donnerstag, 31. März 2011
(Sächsische Zeitung) 

Ein zu dünnes Brett gebohrt  Von Mueller.Juergen@dd-v.de

AUF EIN WORT Jürgen Müller über das Lommatzscher Schützenhaus >         Der Ärger um das Schützenhaus nimmt kein Ende. Bereits der dritte Pächter nach der Sanierung Anfang der 90er Jahre warf jetzt das Handtuch. Die Schützenhaus Lommatzsch GmbH und damit die Stadt als einziger Gesellschafter stehen mal wieder vor einem Scherbenhaufen.
Für den bisherigen Pächter steht der Freistaat Sachsen als Schuldiger fest. Der kürzte beziehungsweise strich nämlich die Fördermittel für den Kulturraum. ’Wer ein Kulturhaus betreibt, das sich ausschließlich durch Steuergeld trägt, bohrt ein sehr dünnes Brett. Fink sollte schon die Schuld auch bei sich suchen. Es gelang ihm nicht, die Gaststätte attraktiv und anziehend zu machen. Doch auch mit seinen Kulturveranstaltungen lag der Event-Manager daneben. Ganze fünf Karten wurden für eine Travestie-Show verkauft, selbst eine Volksmusikveranstaltung war nicht viel gefragter.
Schuld tragen aber auch die Lommatzscher selbst. Sie, die unbedingt wollten, dass das ehemalige „Volkshaus“ saniert und weiter betrieben wird, lassen es jetzt links liegen. Wenn sich das nicht ändert, kann die Schützenhaus Lommatzsch GmbH versuchen, was sie will. Dann ist das Haus tatsächlich zum Sterben verurteilt. Die Lommatzscher selbst haben es in der Hand.Seite 18


Dienstag, 22. März 2011
(Sächsische Zeitung)

Eine Frau kauft den Meißner Burgkeller

Von Peter Anderson

Das Hotel Burgkeller in Meißen wird künftig von einer eigenen Gesellschaft, der Burgkeller GmbH betrieben. Gesellschafterin und Geschäftsführerin ist Tessa Barth. Die 43-Jährige führte bislang zusammen mit ihrem Lebensgefährten ein Hotel in Meerane.
SZ-Informationen zufolge kaufte die Geschäftsfrau aus Westsachsen den Burgkeller aus der Insolvenzmasse der Meißen Hotels von Claus Scholze. Die Verkaufsabwicklung hatte sich seit November hingezogen. Inzwischen kamen Gerüchte über Finanzschwierigkeiten der neuen Eigentümer auf. Diese dürften nun ausgeräumt sein.
Die beiden Hotelbetriebe in Meißen und Meerane sollen klar getrennt werden. Deshalb sei eine eigene Gesellschaft für den Burgkeller gegründet worden, sagt Tessa Barth. Die Angestellten werden komplett übernommen. „Die Mannschaft hat in den vergangenen Monaten mit sehr viel Engagement das Hotel geführt“, so Tessa Barth. Sie freue sich auf ihre Aufgabe in Meißen.

Angestellte übernommen
In den nächsten Wochen soll nach Worten der Hotelchefin ein Konzept für den Burgkeller erarbeitet werden. Bewährtes werde übernommen und durch neue Ideen ergänzt. Wichtig sei ihr die gute Nachbarschaft zu Kollegen wie Karsten Müller vom Domkeller.
Im Burgkeller begrüßten die Angestellten den Verkauf des Hotels. „Damit haben wir eine sichere Zukunft“, sagte gestern Laura Kny. Die guten Buchungszahlen ließen auf eine starke Tourismussaison hoffen. Zudem sollen künftig vermehrt Kabarett- und Tanzabende im Burgkeller stattfinden und als zusätzliche Magnete Gäste aus Meißen anziehen.
Erfahrung im Hotelgewerbe bringt die studierte Lehrerin Tessa Barth aus dem Hotel Schwanefeld in Meerane mit. Das Vier-Sterne-Haus zählt zum gleichen Verbund von Romantik Hotels, dem auch das bekannte Dresdner Hotel Pattis am Zschonergrund angehört. Rund um sein Stammhaus hat Hotelbesitzer Andreas Barth in den vergangenen Jahren erfolgreich eine Gastronomie- und Hotelgruppe aufgebaut. Dazu gehören unter anderem eine Beachbar an der Korbachtalsperre und ein Flughafen-Café in Altenburg.
Mit dem Verkauf des Burgkellers ist jetzt auch das letzte Haus aus der Insolvenzmasse der Meißen Hotels veräußert. In jahrelanger Arbeit hatte Hotelier Claus Scholze aus den Häusern Goldener Löwe, Residenz, Markt 6, Burgkeller und Knorre eine große Gruppe geformt. Im Herbst 2009 geriet Scholze in Zahlungsschwierigkeiten und musste für seine vier Innenstadt-Hotels Insolvenz anmelden. Die Knorre hatte Ende 2008 Ehefrau Karin übernommen. Sie war von der Insolvenz nicht betroffen.
Der Dresdner Rechtsanwalt Olaf Seidel führte anschließend als Insolvenzverwalter den Betrieb weiter. Nach und nach wurde ein Haus nach dem anderen aus Scholzes Imperium herausgelöst. Schwerterbräu-Chef Eric Schäffer übernahm den Markt 6 und richtete dort sein mittlerweile etabliertes Schankhaus ein. Den Goldenen Löwen und die Residenz am Markt kaufte die in Berlin ansässige Investment-Gruppe Bauwert. Das Management übernahm die erfahrene Meißner Hotelchefin Petra Otto vom Welcome-Parkhotel in der Hafenstraße.
Aus Sicht der Meißen Hotel sei der operative Geschäftsbetrieb mit dem Verkauf des Burgkellers abgeschlossen, sagte gestern Insolvenzverwalter Olaf Seidel. Jetzt müssten noch die Notarverträge abgewickelt und Jahresabschlüsse gemacht werden, so der Rechtsanwalt. Seinen Angaben zufolge hat sich der Burgkeller in den Monaten der Insolvenz sehr erfolgversprechend entwickelt.

Samstag, 19. März 2011
(Döbelner Anzeiger)


Für Ältere gibt’s Tanztee im Club
Mit einem neuen Konzept wartet der Club 2.0 Roßwein auf. Dazu gibt Hendrik Riemer Auskunft.


Hendrik Riemer
Herr Riemer, seit vergangenem Oktober leiten Sie gemeinsam mit Sven Dähnel die Geschicke des Clubs 2.0, den ehemaligen Club Roßwein am Lindenhof. Wie sieht Ihr neues Konzept aus?

Es gibt eine ganze Menge Ideen und auch schon konkrete Vorhaben. Wir wollen nicht nur Angebote an die Jugend richten, sondern auch Geselligkeit für die älteren Gäste anbieten. Dazu planen wir Veranstaltungen, die unter einem bestimmten Motto stehen, wie zum Beispiel die Ü-30-Party oder „School-out-Partys“ in den Ferien für die Schüler.

Denken Sie auch an Angebote für die ältere Generation?

Für sie wollen wir eine neue Veranstaltungsreihe aus der Taufe heben. Zumindest dem Namen nach dürfte sie noch gut bekannt sein: Tanztee. Die erste Veranstaltung dieser Reihe ist am 1. Mai geplant. Um 14.30 Uhr erklingt Musik zum Tanzen – Disko-Fox, Walzer bis zum Cha-Cha-Cha. Einlass in den Club ist bereits eine Stunde früher. Zur Musik gibt es Kaffee und Kuchen, ein Alleinunterhalter soll den Nachmittag zum besonderen Erlebnis werden lassen. Wir hoffen, dass recht viele auch etwas ältere Leute nicht nur aus Roßwein, dieses Angebot nutzen.

Welche weiteren Veranstaltungen hat der Club 2.0 noch geplant?

Wir organisieren das Schalmeienfestival am 21. Mai, worüber der Döbelner Anzeiger schon informiert hat. Einen Tag zuvor gibt es auf dem Festplatz am Lindenhof eine so genannte Springbreak-Party. Bekannte DJs wie Dirk Duske und DJ Snoop werden die Musik für die Jugendlichen auflegen. Wir bereiten auch für dieses Jahr wieder ein Sommer-Open-Air vor, welches am letzten Juli-Wochenende stattfinden wird und schon eine lange Tradition hat. Die Einzelheiten dazu werden noch rechtzeitig bekannt gegeben.

Es fragte: Reinhard Kästner.

 

Mittwoch, 16. Februar 2011
(Sächsische Zeitung) 

Das Kulturhaus in Munzig soll wieder öffnen

Die Kult-Einrichtung ist seit Monaten geschlossen, weil erst Auflagen des Landratsamtes erfüllt werden müssen.


Das Kulturhaus in Munzig ist seit Frühjahr des vergangenen Jahres geschlossen. Ein Lärmschutz-Gutachten muss vorgelegt werden. Foto: C. Hübschmann
Seit Mai vergangenen Jahres ist das Kulturhaus in Munzig dicht. Nur für den 7. Januar gab es noch mal eine Sondergenehmigung. Da sorgte die bekannte Ostrock-Gruppe „Karussell“ für Stimmung unter den Gästen. Doch wann die Kult-Einrichtung wieder ständig geöffnet hat, ist ungewiss. Die Gemeinde Triebischtal hatte im Frühjahr 2010 veranlasst, dass vorerst im Saal keine Konzerte oder Diskos mehr stattfinden dürfen. „Es gab Beschwerden von Bürgern aus der Nachbarschaft über Lärmbelästigungen. Wir mussten handeln“, sagt Triebischtals Bürgermeister Dieter Schneider. Er will für das bekannte Munziger Haus eine Lösung erreichen, dass dieses wieder geöffnet wird. „Es gibt ein laufendes Verfahren vom Landratsamt“, sagt der Bürgermeister. Bau- und Umweltamt sowie der Brand- und Katastrophenschutz befassen sich mit der Sache. Zum Beispiel ist auch ein Lärmschutzgutachten gefordert.

Inhaber Harald Seidel und Mitstreiter sind sehr traurig über diese Entwicklung, wollen aber nicht aufgeben. Wie Seidel auf Nachfrage der SZ sagte, hofft er auf einen Kompromiss, der auch finanziell für ihn machbar sei.

Das Kulturhaus in Munzig hat eine lange Tradition. Zu DDR-Zeiten haben hier die Puhdys und Renft gespielt. Nach der Wende sorgte Seidel mit Engagement und einer neuen Party-Reihe dafür, dass das Haus in der Region weithin bekannt wurde.

Dieter Hanke

Samstag, 5. Februar 2011
(Sächsische Zeitung) 


Erdgasarena Riesa für ein Jahr gerettet  


Die Erdgasarena und deren Betreiber, die städtische Förder- und Verwaltungsgesellschaft (FVG) sind für ein Jahr gerettet. Die Riesaer Stadträte haben dies mit dem Haushaltsplan für 2011 beschlossen. Aber die FVG muss in diesem Jahr mit geringeren Zuschüssen auskommen. Von den früheren 2,1 Millionen Euro gibt es von der Stadt noch knapp 800000 Euro. Den Fehlbetrag von etwa 1,5 Millionen Euro sollte die FVG aus ihren angesparten liquiden Mitteln ausgleichen. Die belaufen sich nach SZ-Informationen derzeit auf etwa 1,6 Millionen Euro.
Weil auf diese Weise die Rücklagen der FVG fast komplett aufgebraucht worden wären, hätte man sich gegen sein eigenes Rechnungsprüfungsamt gestellt. Das hat ermittelt, dass die städtische Gesellschaft stets liquide Mittel in Höhe von 700000 Euro haben müsste, um ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen zu können. Der Aufsichtsrat der FVG tagte dazu nochmals. Man einigte sich dort zuerst darauf, dass es 500000 zusätzliche Euro geben sollte. Finanzdezernent Markus Mütsch erklärte , dass er 500000 Euro der möglichen Riesaer Kassenkredite an die FVG zweckbinden will. Robert Reuther


Donnerstag, 20. Januar 2011
(Sächsische Zeitung)

Schützenhaus hat einen Dachschaden


Wasser dringt ein. Die Ursache ist noch unklar. Eine Veranstaltung wurde aus Sicherheitsgründen bereits abgesagt.
In das Lommatzscher Schützenhaus ist Wasser eingedrungen. Der Wassereinbruch war so stark, dass die Kassettendecke im Eingangsbereich des Saales voller Wasser ist. Bis in die Bowlingbahn im Keller ist das Wasser gelangt. Pächter Thomas Fink hat aus Sicherheitsgründen eine für vergangenen Sonnabend geplante Volksmusikveranstaltung abgesagt und auf einen neuen Termin gelegt. „Keiner weiß, wie viel Wasser in der Decke ist und ob nicht vielleicht etwas einbricht. Ich halte meinen Kopf dafür jedenfalls nicht hin“, sagt Fink.

Schon Silvester sei ein Dachdecker da gewesen. Er konnte wegen der Witterung aber nicht aufs Dach. Die Ursache für den Wassereinbruch ist daher noch unklar.

Klar ist, das es den Dachschaden schon längere Zeit gibt. „Das ist eine ältere Geschichte, die noch nie problematisch war. Bei bestimmten Witterungslagen drang Wasser ein, aber nie in großen Massen. Wir haben dem deshalb nie große Beachtung geschenkt“, sagt Dr. Benno Schneider, der Geschäftsführer der Schützenhaus Lommatzsch GmbH. Regelrechte Sturzbäche

Das ist jetzt anders. „Es sind Wassermassen in regelrechten Sturzbächen eingedrungen“, so Schneider. Eine, aber nicht die alleinige Ursache, könnte sein, dass durch die Schneelast Schneefanggitter abgebrochen sind. Die Gitter sind auf einen Falz des Blechdaches geschraubt, auf dem Oberdach gibt es keine Schneefanggitter. Der Schnee ist deshalb vom Oberdach auf das Unterdach gekracht und hat die Gitter abgerissen. „Das ist wohl ein Konstruktionsfehler“, glaubt der Geschäftsführer. Doch die eigentliche Ursache des Wassereinbruchs ist das wohl nicht. Die soll jetzt ein Dachdecker herausfinden, sobald er auf das Dach kann.

Rauchbomben im Foyer

Auch so kommt das Schützenhaus nicht zur Ruhe. Nachdem im Vorjahr vor einer Jugendtanzveranstaltung Steine gegen die großen Glasscheiben geworfen wurden, gab es im Dezember wieder einen Vorfall. Am 1. Weihnachtsfeiertag warfen Unbekannte eine Rauchbombe in das Schützenhaus. „Das Haus war gut besucht, doch danach waren alle weg“, sagt Fink. Er hat inzwischen Zweifel, ob die Lommatzscher das Schützenhaus wirklich wollen. So seien zur Silvesterveranstaltung gerade mal 120 Gäste da gewesen. „Die meisten, nämlich 85, kamen mit Reisebussen aus anderen Orten. Auch von den restlichen waren kaum Leute aus Lommatzsch dabei“, so Fink. Besser laufe es mit der Gaststätte, die werde immer mehr angenommen. „Die Gäste honorieren, dass hier alles frisch gekocht wird“, sagt auch Benno Schneider.

Nach der Dachreparatur soll im Sommer, wenn das Schützenhaus geschlossen ist, auch die Bowlingbahn renoviert werden, so der Geschäftsführer.

 Jürgen Müller

Quelle: Leipziger Volkszeitung                                                       vom 13.01.2011 18:15 Uhr Dominik Brüggemann

Musikpark Dresden lädt mit Rumba, Samba und Cha Cha Cha zum Tanztee

 Der Musikpark Dresden lädt am 16. Januar erstmals zum Tanztee. Am Sonntagnachmittag zwischen 15 Uhr und 18 Uhr stehen dann ausschließlich Paartänze wie Rumba, Samba und Cha Cha Cha im Vordergrund. „Aufgrund der vielen Nachfragen haben wir uns entschieden auch am Sonntag zu öffnen. Natürlich wird es auch den Wiener Walzer geben", versprach Geschäftsführer Patrick Geis.

Neben dem laut Geis passenden Ambiente auf der Tanzfläche im Raum „Alpenrausch" soll Kaffee und Kuchen der „Dresdner Kaffee- und Kakaorösterei" für das richtige Flair sorgen. Der DJ wird Musik aus vergangenen Zeiten und den aktuellen Charts spielen, das Personal wird am Tisch servieren.
Sollte die erste Veranstaltung gut angenommen werden, möchte Geis diese künftig häufiger anbieten. „Wenn der Tanztee gut besucht wird, stehen die Chancen nicht schlecht, ihn in unser festes Programm mit aufzunehmen", so der Geschäftsführer des Musikparks.
Der Eintrittspreis für den Tanztee beläuft sich auf 3 Euro


Mittwoch, 12. Januar 2011
(Sächsische Zeitung)

Neuer Tanzclub startet am Sonntag
Heynitz
Der Heynitzer Sylvio Lachmann hat jetzt seine Idee von einem Hobby-Tanzclub verwirklicht, um mehr Freizeiterlebnisse für die Bürger in der ländlichen Region zu schaffen. Die erste Veranstaltung findet am kommenden Sonntag 16Uhr im Aktivist auf der Elbgasse1 in Meißen statt. Wöchentlich wird sich dort der Tanzclub für anderthalb Stunden treffen.

Die neue Gemeinschaft steht unter der Federführung der Tanzschule Klässig. „Getanzt werden sollen Tänze aus dem Weltstandardprogramm“, so Lachmann. Auch Einzelpersonen die gern tanzen möchten, seien willkommen. Auf den Internetseiten der Tanzschule Klässig könne man sich schon jetzt in die Tanzpartnerbörse eintragen (www.tanzschule-klaessig.de). Außerdem gibt es Infos unter 035244/49452 oder unter E-mail tanzclub-triebischtal@gmx.de. (SZ) 

Der Hobby-Club ist Bestandteil der Tanzschule Klässig!    

#####################################################################

Anmerkung

"Was hat Herr Sylvio Lachmann bei einem "Club der Tanzschule Klässig" (TANZKREIS) für eine Funktion und wie geht es mit dem Tanztee weiter, welcher vorwiegend von älteren Tanzbegeisterten von Dresden bis Nossen sonntags im Aktivist wahrgenommen wurde, ?    " Die Plossenschänke in Meissen ist ja nun auch geschlossen!!!!!!!!                 Schade für diese Entwicklung

 Sachsen-Tanz





  Dienstag, 21. Dezember 2010
(Sächsische Zeitung)

Tanztee für die ältere Generation im Musikpark
Der Musikpark erweitert seine Kundenkreise. Eine Umfrage unter den Gästen habe ergeben, dass auch die ältere Generation die neue Dresdner Großraumdisko gern nutzen würde, teilten die Veranstalter mit. „Normalerweise öffnen wir nur Donnerstag-, Freitag- und Samstagabend, weshalb die Räumlichkeiten in der restlichen Zeit mehr oder weniger ungenutzt sind“, sagt Geschäftsführer Patrick Geis. „Aufgrund einer Umfrage haben wir uns jetzt aber entschieden, erstmalig am 16. Januar testweise unser Haus auch am Sonntagnachmittag von 15 bis 18 Uhr zu öffnen.“ Die Tanzfläche im Alpenrausch-Stadl soll für das notwendige Flair sorgen, die Gäste bekommen Kaffee und Kuchen am Tisch serviert. Ein DJ wird geeignete Tanzmusik aus vergangenen, aber auch den aktuellen Charts spielen. Der Eintritt kostet pro Person drei Euro. (SZ) 




                                                                 

                                                                                          Mittwoch, 6. Oktober 2010
                                                                                                 (Sächsische Zeitung)
Volksmusiker Adolf Kiertscher geht wieder auf Tour
Von Sebastian Martin
Der Schlagerstar Adolf Kiertscher aus Wilthen kann es nicht lassen und steht weiter auf der Bühne – aus Liebe zur Musik.


Adolf Kiertscher probt nach wie vor jeden Tag mit seiner Trompete in seinem Studio. Jetzt geht der Schlagerstar wieder auf Tour.Foto: Carmen Schumann
Er kann ohne Musik nicht leben – Adolf Kiertscher. Sachsens wahrer Superstar, nannte ihn einst eine Boulevardzeitung. Jetzt tourt er wieder durchs Land. „Es geht mir gesundheitlich besser“, sagt der berühmte Volksmusiker aus Wilthen, der bereits zwei Herzinfarkte hinter sich hat. „Und die Ärzte raten mir auch, das zu machen, was mir Spaß macht.“

Deshalb tritt er zum Beispiel am Sonnabend auch mit der Kapelle „Zeitlos“ beim Possendorfer Oktoberfest auf. Einen Tag zuvor ist der Schlagerstar bereits in Großenhain zu hören.

Damit die Menschen bei den Volksfesten und Geburtstagsfeiern schunkeln und tanzen, probt der 67-Jährige täglich in seinem Tonstudio. „Ich spiele immer noch alles live“, betont Adolf Kiertscher. Dann dreht er seine Stereoanlage auf. Der Rhythmus erklingt. Sein Fuß beginnt automatisch mitzuwippen. Adolf Kiertscher holt tief Luft. Gleich startet sein Trompeteneinsatz. Kraftvoll bläst er in das Instrument. Mit verschlossenen Augen trifft er jeden Ton. Und das, obwohl er nie eine Note gelernt hat. „Alles, was ich spiele, wurde mir in die Wiege gelegt und ist in meinem Herzen fest verankert“, wird der gebürtige Siebenbürger später sagen. Doch noch schwebt er in seiner Musik. Wer Adolf Kiertscher sieht, spürt seine Leidenschaft zur Musik. Nach seinem Trompetensolo erzählt er von seiner rumänischen Heimat – so wie er es bei seinen Auftritten in Possendorf und Großenhain auch machen wird. Er erinnert sich gern an seine Jugend. Ein bisschen Heimweh klingt in der Stimme. „Aber ich bin so froh, dass ich 1963 mit 19 Jahren eine zweite Heimat gefunden habe“, sagt Adolf Kiertscher. Dann greift der Schlagerstar zu seinem Akkordeon, das direkt neben ihm liegt und auf dem er das nächste Lied spielen wird.

Mehr Auftritte als die Stones

Über 700 Songs hat er im Repertoire, 21 CD’s bereits aufgenommen. Die meisten Lieder spielt kein Rundfunksender, erzählt der Volksmusiker kurz, ehe er zu singen beginnt. Seine Stimme klingt kraftvoll. „Ich singe auch beim Autofahren immer mit“, sagt er anschließend. Manchmal hält er unterwegs sogar an und spielt den Menschen auf der Straße oder im Garten ein Ständchen. Über 16000-mal stand Adolf Kiertscher in seiner über 45-jährigen Karriere auf der Bühne. Das sind weit mehr Auftritte als die Rolling Stones oder Michael Jackson. Kaum ein Musiker in der Region schafft es, die Massen so zu begeistern wie der Wilthener, der immer ein offenes Herz für die Menschen hat. Erst im Mai kamen zum 45-jährigen Jubiläum seiner Kapelle Oberland zum Beispiel rund 15000 Menschen nach Bautzen.

Jetzt spielt er allerdings mit verschiedenen Kapellen ein neues Programm. Immer öfter sind bei seinen Shows auch Künstler dabei, wie zum Beispiel Akrobaten, die über Drahtseile balancieren. „Auch die Kinder sollen bei meinen Auftritten auf ihre Kosten kommen“, sagt Adolf Kiertscher, der auch die Agentur „Die Oberländer“ betreibt.

Die Agentur „Die Oberländer“ vermittelt Künstler und Bands unter 03592/33522.

                                                       Samstag, 4. Dezember 2010 (Sächsische Zeitung) 

In Heynitz wird neuer Tanzclub gegründet


Initiator Sylvio Lachmann will in der ländlichen Region für mehr Freizeiterlebnisse sorgen. Der Heynitzer Sylvio Lachmann, der in einem Nebengebäude am Schloss wohnt, ist dabei, eine Idee zu verwirklichen. „Ich möchte einen Tanzclub gründen“, sagt der 43-Jährige, der vor Jahren noch in Cottbus gewohnt hat. Ihm geht es darum, mehr Freizeiterlebnisse für die Bürger in der ländlichen Region zu schaffen. „Tanzbegeisterte Leute sollen Gelegenheit erhalten, regelmäßig diesem Sport nachgehen zu können“, sagt er. Mit 50 Interessenten hat der Neu-Heynitzer schon gesprochen – mit Bekannten, Freunden und weiteren Bürgern aus den Gebieten um Heynitz und Nossen. „20 Paare haben schon zugesagt, die sich vor allem den Standardtänzen verschrieben haben“, sagt Lachmann, der Freiberufler in Sachen Medizintechnik ist. Zum Beispiel wollen auch Beschäftigte vom Bio-Hof in Mahlitzsch mitmachen. Kontakt zu Tanzschulen gibt es auch schon, um profilierte Anleitung zu haben. Zunächst war daran gedacht, die Tanzabende im Schloss Heynitz zu veranstalten. Doch es stellte sich heraus, dass dort der gelbe Saal im Erdgeschoss zu klein ist. „Wir müssen deshalb auf andere Räumlichkeiten ausweichen“, so Lachmann. Wahrscheinlich können sich die Tanzbegeisterten jetzt im Saal vom Hafenstraße-Verein in Meißen treffen. Start des Tanzclubs soll im Januar nächsten Jahres sein. Dieter Hanke

Highlight des Tanzsportjahres 2010

Am 27.11.2010 fand in Wetzlar die Tanz-WM im Standard   statt.



Die frisch gebackenen deutschen Weltmeister Benedetto Ferruggia/Claudia Köhler haben ihren Titel verteidigt und mit Simone Segatori/Annette Sudol war auch das zweite deutsche Paar im Finale und erreichte den 3.Platz.

Benedetto Ferruggia / Claudia Köhler   Deutscher Meister/Weltmeister          TSC Astoria Stuttgart                                                                                Simone Segatori / Annette Sudol           Deutscher Vizemeister/ 3.Platz WM     1. TGC Redoute Koblenz + Neuwied

Herzlichen Glückwunsch den Weltmeistern!

                                                  Quelle :    Samstag, 27. November 2010
                                                                   (Sächsische Zeitung)


Anschlag auf das Schützenhaus
Die Scheiben sind repariert, aber die Angst bleibt. Am Lommatzscher Schützenhaus wurden vor einigen Tagen drei Scheiben eingeworfen. Der Schaden beträgt rund 1200 Euro. Die Täter sind noch nicht gefasst. Möglicherweise gibt es einen Zusammenhang mit ähnlichen Vorfällen in Meißen. Dort waren Scheiben eines Nachtcafés zerstört worden. Der dortige Pächter hatte kurz zuvor einen Prozess gewonnen. Demnach dürfen in dem Nachtcafé Tanzveranstaltungen bis drei Uhr morgens durchgeführt werden. 
Auch in Lommatzsch stand eine Tanzveranstaltung an. Es war eine Jugenddiskothek angesetzt. Nun wird vermutet, dass sich Organisatoren von derartigen Veranstaltungen eine Fehde liefern. „Wenn die Täter den Jugendtanz verhindern wollten, so ist ihnen das nicht gelungen. Die Disko fand planmäßig statt“, sagt Thomas Fink, der Pächter des Schützenhauses. Den Schaden hat inzwischen die Versicherung reguliert. „Wenn die Täter den Pächter schädigen wollten, so waren sie auf dem Holzweg. Geschädigt wurde nur der Eigentümer des Schützenhauses, also wir“, sagt Dr. Benno Schneider, der Geschäftsführer der Schützenhaus Lommatzsch GmbH.

Steine extra mitgebracht
Er spricht von einer ganz gezielten Aktion. „Das war kein Dumme-Jungen-Streich“, so Schneider. Die Steine, die verwendet wurden, müssen die Täter mitgebracht haben. Derartige Steine jedenfalls befinden sich nicht in der Umgebung des Hauses. Einen Einbruchsversuch schließt der Geschäftsführer definitiv aus. Es seien Scheiben im Obergeschoss zerstört worden, dort könne man wegen der Höhe gar nicht eindringen. Offenbar haben die Unbekannten auch mehrmals Anlauf genommen. Jedenfalls finden sich auch Steine in der Dämmung des Schützenhauses.

„Riesengroße Sauerei“
Die Eigentümer hatten noch Glück im Unglück. Nur die äußeren Scheiben der Verbund-glasscheiben wurden zerstört, die Innenscheiben hielten. Deshalb konnte der Jugendtanz auch wie geplant stattfinden. Benno Schneider vermutet Scharmützel von Veranstaltern, die sich gegenseitig bekriegen. „Die Vorfälle in Meißen passen da zusammen, das ist aber bisher nicht bewiesen“, so der Geschäftsführer. Er spricht von einer „riesengroßen Sauerei“, hat Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Sachbeschädigung gestellt. Die Polizei hat die Steine gesichert und wird sie nach Spuren untersuchen.Einen rivalisierenden Veranstalter hat auch der Lommatzscher FDP-Stadtrat Jens Funke, der den Jugendtanz im Schützenhaus mit organisiert, in Verdacht. „Wir hatten auch am 12. November im Meißner Nachtcafé eine Tanzveranstaltung geplant. Einen Tag vorher waren dort die Scheiben eingeschlagen worden“, sagt er. Zudem habe man auf die Scheiben das Datum 12.11. geschrieben und durchgestrichen. In Lommatzsch wurden nicht nur Scheiben am Schützenhaus eingeschlagen, sondern auch Veranstaltungsplakate mit schwarzer Farbe besprüht oder gestohlen. „Wir haben neue Plakate aufgehängt, acht Stunden später waren sie wieder weg“, sagt Funke, der einen ganz konkreten Verdacht hat, ihn aber noch nicht beweisen kann. Weder Pächter Thomas Fink noch Veranstalter Jens Funke wollen sich von dem Anschlag beeindrucken lassen. „Wir werden weiter Jugendtanz im Schützenhaus durchführen“, sagt Funke. Die nächste Veranstaltung ist für den 3.Dezember geplant. Zum 1. „City beaz“ kamen 200 Leute. „Damit waren wir sehr zufrieden. Wir hoffen, dass am 3. Dezember wieder ähnlicher Zuspruch sein wird“, so Funke.                    
Jürgen Müller

                                                                Quelle: Samstag, 27. November 2010
                                                                            (Sächsische Zeitung)

Eine Grenze überschritten              Jürgen Müller Von  Mueller. Juergen@dd-v.de
über Anschläge auf Tanzlokale in Meißen und Lommatzsch In Meißen und Lommatzsch wurden kurz hintereinander Anschläge auf Tanzlokale verübt. In beiden Lokalen waren Tanzveranstaltungen angekündigt. In beiden Lokalen hat ein neuer Veranstalter jetzt das Sagen. In beiden Lokalen wurden kurz zuvor Scheiben eingeschlagen. Alles nur Zufall? Wohl kaum. Noch ist es nicht ausreichend bewiesen, doch vieles spricht dafür, dass es sich hier um eine Fehde zwischen Veranstaltern handelt. Tanzveranstaltungen sind offenbar ein lukratives Geschäft. Da ist es verständlich und nicht ungewöhnlich, dass es Konkurrenzdenken und harten Wettbewerb gibt. Wenn dies allerdings in kriminelles Handeln ausartet, ist eine Grenze überschritten, die nicht toleriert werden kann. Ihr Ziel haben die Täter nicht erreicht, beide Veranstaltungen fanden wie geplant statt. In Lommatzsch wird am 3. Dezember erneut Jugenddisco sein. Fast möchte man hoffen, dass es wieder Vorfälle gibt. Dann steigt die Möglichkeit, dass die Täter gefasst werden. Denn nicht nur in Lommatzsch ist man jetzt sehr aufmerksam.

Ü31 Party bei INNSAT-TV -         Ü31 Party mit Stargast Falco

Montag, 15. November 2010
(Sächsische Zeitung)

So tanzt Dresden in der neuen Riesendisco

Von Tobias Winzer
Der Elektro-Tänzer
Gegen 2 Uhr erreicht die Party im Musikpark, der neuen Dresdner Riesendisco, ihren Siedepunkt. Auf der Tanzfläche „Agostea“ setzt der wummernde Bass für einen Moment aus. Die ersten Keyboard-Akkorde des Faithless-Krachers „Insomnia“ ertönen. 500Frauen und Männer kreischen vor Entzücken. Die Lasershow setzt ein. Eine Nebelmaschine wird angeworfen. Grüne und rote Lichter blitzen über dem Partyvolk. Die Musikpark-Macher halten ihr Versprechen: Sie bieten die perfekte Party.

Der Chef des Ganzen, Thilo Hoff, schaut sich die mit müden Augen an. „Ich habe in den vergangenen Tagen ausgesprochen wenig geschlafen“, sagt der 39-Jährige. Bis zur Eröffnung am vergangenen Donnerstag hat er selbst an der Inneneinrichtung geschraubt. Rechtzeitig ist alles fertig geworden. Jetzt, am Sonnabend, hat Hoff das angenehme Problem, dass die Dresdner ihm die Bude einrennen. Vor dem Einlass am Wiener Platz warten 600 Leute. „Wir machen jetzt erst einmal Einlassstopp“, sagt Hoff. Später wird er entscheiden, sie wieder nach Hause zu schicken. Mehr als 1500 Menschen passen nicht in die Kellerräume.

Dort grölen die Leute inbrünstig mit, als Nena von 99 Luftballons singt. Mit ordentlich Bumms dahinter, versteht sich. Auf der Tanzfläche „Alpenrausch“ soll Après-Ski-Stimmung aufkommen. Der Bereich ist mit Holz ausgekleidet, es gibt kleine Hütten und Balkone. An den Wänden hängen Emaille-Schildchen. „Fummel-Ecke“ und „Chaos-Platz“ ist darauf zu lesen. „Hier spielen wir alles von Fox über Rock bis Mallorca-Party“, erklärt Hoff. Mit dem Programm sollen auch ältere Semester angesprochen werden. Menschen bis 50 Jahre will Hoff so in seine Disco locken. Am Samstagabend sind allerdings nur wenige Leute über 30 Jahre unterwegs. Die meisten sind Anfang oder Mitte 20. Die Frauen sind überwiegend mit Jeans und Top unterwegs, zeigen Dekolleté und florale Tätowierungen. Lidschatten und Lippenstift werden eifrig im Schminkraum neben den Toiletten nachgezogen. Die Männer betonen ihre Muskeln mit hautengen T-Shirts. Extravaganzen leistet sich kaum jemand. Eine kräftig gebaute Frau mit Leoparden-Oberteil und eine Dame mit knallrotem Mini-Mini-Mini-Kleid sind die Hingucker des Abends.

Trotz der Enge im Klub ist die Atmosphäre entspannt. Niemand rempelt. Keiner pöbelt. Schlangen an den Bars gibt es nicht – auch weil alle Gäste ihre Getränke mit einer Chipkarte holen. Wodka Energy, Bier-Mix und Wernesgrüner vom Fass sind der Renner. Bezahlt wird erst am Ausgang. In der Cafeteria und vor der Pizzeria gibt es immer wieder Freiräume, wo sich die Gäste in normaler Lautstärke unterhalten können. Ein Dutzend Sicherheitsmänner ist rund um die Uhr unterwegs. „Bislang ist alles recht ruhig abgelaufen“, sagt Hoff. Das liege auch daran, dass jeder Gast beim Eintritt fotografiert werde. „Die Fotos werden beim Verlassen aber sofort wieder gelöscht“, sagt Hoff. Unzufrieden sind nur die Tänzer im Soul-Club „La Vie“, wo gerade Beyoncés „Crazy in Love“ läuft. Hier fehlt schlicht und einfach die Tanzfläche. Der Raum ist dominiert von einer Bar. Da hier geraucht werden darf, wälzen sich immer wieder die Massen durch den kleinen Saal.

3.30 Uhr wird es merklich leerer. Die Damen an den Garderoben wirbeln, kommen aber nicht nach. Die müden und alkoholisierten Gäste müssen bis zu 15 Minuten auf Jacken und Taschen warten. Mit dem Bezahlen an der Kasse vergehen 30 Minuten, bis sie draußen sind. Dort stehen fünf Männer mit Lodenjacke, Lederhosen und Kniestrümpfen. In lallendem Bayerisch versuchen sie, die Einlasser zu überreden, sie in den Klub zu lassen. Die geben schließlich nach. Die Party ist noch nicht vorbei. 

 

                                                                                       Freitag, 12. November 2010
                                                                    Quelle      (Sächsische Zeitung)

In Dresdens neuer Riesendisco wird jetzt abgetanzt

Der Musikpark im Zentrum hat gestern zur ersten Party geladen. Künftig sollen hier bis zu 1500 Gäste auf fünf verschiedenen Floors feiern.

                                                                                                             MUSIKPARK-Dresden
Dresden hat einen neuen Musiktempel: Gestern wurde die offizielle Eröffnung des Musikparks am Wiener Platz gefeiert. Das 1,5 Millionen-Euro-Projekt im Keller des Würfelhauses zwischen Intercity-Hotel und Kugelhaus bietet Platz für etwa 1500Gäste und setzt auf ausgefallenen Deko-Schick.

Fünf Areas sollen den Besuchern Abwechslung bieten. Der größte Tanzbereich ist das „Agostea“. In diesem Saal gibt es Clubmusic und aufwendige Lasershows. Optisch kommt der Raum im barockem Stil daher, zudem gibt es etliche Deko-Highlights. Richtig urig geht es im Bereich „Alpenrausch“ zu: Die Gäste erleben hier die Szenerie einer Almhütte – bei Schlagern und Hits der letzten Jahre soll Feeling wie beim Après-Ski entstehen. Der Schlossplatz gilt als zentrale Drehscheibe in der 1800 Quadratmeter großen Disco – von hier aus kann man in alle Bereiche gelangen oder an der Cocktailbar einen Drink nehmen. Eine Cafeteria bietet Ruhe für gemütliche Gespräche.

Der 15. Standort der Kette

Geöffnet ist der Musikpark jeden Donnerstag ab 21 Uhr, Freitag und Sonnabend ab 22 Uhr. Die Eintrittspreise liegen bei vier bis sechs Euro. Jeder Gast bekommt am Einlass eine Chipkarte, mit der er an der Bar Getränke holen kann. Wer nach Hause geht, bekommt dann die Rechnung – es muss also nur einmal mit Bargeld gezahlt werden. Wegen der Nähe zum TU-Campus kommen Studenten mit einer Studi-Card auf ihre ermäßigten Kosten. Dresden ist neben Städten in ganz Deutschland, Österreich und Schweiz bereits der 15. Standort der Kette Musik Parc Concept. (SZ)


,

                                                                Quelle SZ-Dienstag, 21. September 2010

Der Tanzclub Galaxy Dresden - ein Verein für viele Tanzenthusiasten!

www.tc-galaxy.de E-Mail info@tc-galaxy.de

Im Angebot des Vereins steht Turniertanz als Leistungssport, in zunehmendem Maße aber auch Gesellschaftstanz als Freizeitbeschäftigung für alle Altersgruppen sowie Jazztanz für Mädchen . Seit 2010 bietet der Club auch eine Breakdance-Gruppe an.

Weitere neue Angebote sind:
- eine Übungsgruppe für Kinder-Paartanz ab September immer dienstags, 17-18 Uhr; hier werden Kinder von 6 - 9 Jahren angesprochen und natürlich vor allem noch Jungs gesucht
- eine Bauchtanz-Gruppe, die ab 14. Oktober immer donnerstags ab 20 Uhr üben wird; hier werden in erster Linie Frauen jeden Alters angesprochen
- ein Auffrischungskurs für Erwachsene ab 19. Oktober, insgesamt 9 x dienstags ab 18.45 Uhr; hier werden Paare angesprochen, die seit ihrer Tanzschule schon einiges vergessen haben und die nach Absolvierung desselben relativ problemlos in eine der 4 Breitensportgruppen einsteigen könnten.

Weitere Informationen sind auf der Homepage unter www.tc-galaxy.de zu ersehen. Der Tanzclub hofft, durch ein breites Spektrum von Angeboten auch viele neue Mitglieder gewinnen zu können, denn ein Verein lebt schließlich davon und dafür.

Im September 1998 gründen 13 ehrgeizige und enthusiastische Tänzer und Eltern einen neuen Verein - der Tanzclub Galaxy Dresden wird geboren. Schnell wächst die Mitgliederzahl auf durchschnittlich 150-170 Mitglieder, und damit erreicht der Verein in Sachsen einen beachtlichen Stand. Von Anfang an stehen Simone & Lothar Löwe an der vordersten Front des Clubs, den sie einige Jahre auch allein trainieren. In dieser Zeit ertanzen ihre Paare insgesamt 18 Landesmeister-Titel und gewinnen sogar eine Deutsche Meisterschaft.

Bereits im Jahr 2004 mietet der Tanzclub Galaxy eigene Vereinsräume in Dresden-Striesen auf der Bärensteiner Str. 16 an, die fast ausschließlich in Eigenleistung zweckentsprechend umgebaut und ausgestattet werden. Neben einer gravierenden Verbesserung der Trainings- und Übungsbedingungen ist damit auch ein qualitativ hochwertiges Vereinsleben möglich. Fortan können problemlos Vereinsfeiern, gesellige Abende oder kleine Wettkämpfe in den eigenen Räumen durchgeführt werden.

Kontakt:
Simone & Lothar Löwe
Vereinsheim des TC Galaxy Dresden e.V.
Bärensteiner Str. 16 - Haus A, II. OG
01277 Dresden-Striesen
Tel.: 0351 3105671
Funk: 0151 19685935
eMail: info@tc-galaxy.de
Web: www.tc-galaxy.de



Freitag, 15. Oktober 2010
(Sächsische Zeitung)

Wiener Platz bekommt neuen Musiktempel

Von Tom Vörös
Der „Musikpark“ Dresden, eine neue Großraum-Disco am Hauptbahnhof, steht kurz vor der Eröffnung.


Historisches Ambiente mit Discokugel: Das „Agostea“ wird das Herzstück des neuen Dresdner Musikparks.Foto: PR
Eine Disco-Queen, die ihre Hüften zu Soulmusik schwingt und danach zum Aprés-Ski geht, das soll mit einer neuen Großraumdisco, dem Musikpark Dresden, bald am Wiener Platz möglich werden. Die Eröffnung des 1,5 Millionen-Euro-Projektes im Keller des Würfelhauses zwischen InterCity Hotel und Kugelhaus ist im November geplant.

Auf großzügigen 1800 Quadratmetern, mit fünf Arealen und zwei Cocktail-Bars sollen sich bald 1500 Gäste ab 18 Jahren gleichzeitig tummeln können. Tanzwillige können donnerstags ab 21 Uhr sowie freitags, samstags und vor Feiertagen ab 22 Uhr feiern und ihre Getränke bargeldlos bezahlen. Zwischen drei und sechs Euro soll sich der Eintrittspreis bewegen. Wegen der Nähe zum TU-Campus kommen Studenten mit einer Studi-Card auf ihre ermäßigten Kosten.

Das Unterhaltungs-Konzept ist nicht neu. 15 solcher Musikparks gibt es im deutschsprachigen Raum und bündeln die Interessen grundverschiedener Zielgruppen. „Die vermischen sich erfahrungsgemäß problemlos“, sagt Geschäftsführer Patrick Geis. Das Firmenvideo vermittelt ein wahres Paradies für Discogänger: Mit einer „Kirchenkanzel als DJ-Tower“, der Atmosphäre einer Alpen-Skihütte, einem Soul Club mit LED-Beleuchtung. Um etwaigen Lärm macht sich Geis keine Sorgen: „Wir haben in die rund acht Meter tiefen Decken des Kellers zwei Meter dicke Schallschutzwände eingebaut, sodass sich niemand belästigt fühlen wird.“ Gemeinsam mit dem künftigen Dresdner Betriebsleiter Thilo Hoff steht er jetzt kurz vor der Realisierung des neuen Tanztempels. „In Dresden hat ja seit Jahren keine Disco mehr eröffnet“, sagt Hoff. „Das Konzept ist wirklich einzigartig: Man wechselt hier nicht einfach nur den Raum, sondern auch die Erlebniswelt.“

Die Disco-Kette Musik Park Concepts will ihr Personal in Dresden rekrutieren: „Wir planen zehn feste Mitarbeiter und circa 100 geringfügig Beschäftigte ein“, sagt Geis.

Mittwoch, 6. Oktober 2010
(Döbelner Anzeiger)

Mittelsächsisches Tanzfestival Bauchtanzgruppe bringt Exotik zum Tanzfest
Von Jens Hoyer
Jetzt stehen die Startplätze von 56 Tanzgruppen fest. Wer startet beim Tanzfest an welcher Stelle? Mit der Auslosung der Reihenfolge ist diese Frage seit gestern beantwortet. Für die Tänzer haben die Startplätze einige Bedeutung. „Die Ersten haben es am schwersten“, sagte Angela Petzold vom Kulturamt. Die Stadtverwaltung ist gemeinsam mit dem Döbelner Anzeiger und der Kreissparkasse wieder Ausrichter des Spektakels.

Spektakulär ist auch wieder das Interesse am Tanzfest. 56 Tanzgruppen von 24 Vereinen, Schulen, Kindergärten, Jugendklubs haben sich angemeldet. Das sind 617 Akteure – darunter 42 Jungs – die am 6. November in der Stadtsporthalle alles geben werden. Der gute Ruf des Wettbewerbs hat sich herumgesprochen – einige der neuen Teilnehmer kommen von weit her. Etwa die orientalische Tanzgruppe „Sadiras“ aus Limbach-Oberfrohna oder die Gruppe „Art Inspiration“ aus Wilsdruff. Auch der Verein „Spielträume“ aus Naundorf ist zum ersten Mal mit einer Gruppe dabei.

Michael Senf, der seit Jahren in der Jury die Leistungen mit bewertet, wird dieses Mal selbst eine Probe seines Könnens als Break-Dancer abgeben. Seine Gruppe „Skyliners“ tanzt aber nur zur Show.

Freitag, 1. Oktober 2010
(Sächsische Zeitung) 

Das Radebeuler Megadrome findet neue Besitzer

Derzeit ist das Haus meist verwaist. Nun hat das Radebeuler Megadrome neue Besitzer. Drei Radebeuler Geschäftsleute sind die neuen Besitzer der ehemaligen Großdiskothek Megadrome. Sybille, Thomas und Lars Wenzel – eine Unternehmerin und zwei Handwerker – bekamen nun die Immobilie am Stadtrand zu Coswig vom Amtsgericht in Dresden zugesprochen.

Drei Jahre leer

Bei der Zwangsversteigerung in der ersten Septemberwoche hatten die drei mit 280000 Euro für das seit drei Jahren leer stehende Gebäude das höchste Gebot abgegeben. Die Entscheidung darüber musste allerdings bis in diese Woche aufgeschoben werden, da das Gebot nur einem reichlichen Zehntel des Megadrome-Verkehrswertes entspricht. In dieser Zeit musste sich der Hauptgläubiger, die zur Commerzbank-Gruppe gehörende Eurohypo, entscheiden, ob er die aus der Zwangsversteigerung entstandene vergleichsweise geringe Summe akzeptiert. Das Gebäude war mit 2,5 Millionen Euro bewertet worden.

Allein der Hauptgläubiger Eurohypo hätte Anspruch auf 1,3 Millionen Euro gehabt. Weitere zwei Banken sind als Gläubiger eingetragen wie auch die Warsteiner Brauerei, bei der Rechnungen in Höhe von reichlich 300000 Euro noch offen sind.

Nach Angaben des Dresdner Amtgerichts sind insgesamt knapp drei Millionen Euro an Verbindlichkeiten für das Megadrome-Gelände aufgelaufen.Die neuen Besitzer halten sich zu ihren Megadrome-Plänen derzeit noch bedeckt. Da der Disko-Tempel über Jahre hinweg einen starken Zuspruch erlebt hatte, könne er sich eine entsprechende Nutzung sehr gut vorstellen, sagte Thomas Wenzel zur SZ. „Wir wollen das weiterverfolgen.“

Einst größte Disko Sachsens

Mögliche Partner könnten beispielsweise die jetzigen Betreiber sein, die derzeit dort in unregelmäßigen Abständen Tanzveranstaltungen durchführen. „Mehr kann ich zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht sagen“, so Wenzel.

Derzeit sind das Megadrome und auch ein Teil des Umfeldes an eine Betreiber-Gemeinschaft vermietet. Ein Fitness-Studio und ein Sommergarten werden bewirtschaftet. Tanzveranstaltungen und Partys finden unter dem Titel Megadrome-Event-Park statt. Vermieter war bisher der Hauptgläubiger, die Bank Eurohypo.

Über die Höhe der von der Betreiber-Gesellschaft zu zahlenden Miete werden keine Angaben gemacht. Der Mietvertrag läuft wie bei jeder Zwangsinsolvenz immer mit einer dreimonatigen Kündigungsfrist.

Das Megadrome war 1993 eröffnet worden und galt damals als größte Diskothek Sachsens. Über Jahre hinweg waren dort Partys gefeiert worden.

Selbst viele Dresdner gehörten zu den Stammgästen.

Ex-Eigentümer Dieter Tobollik war 2001 Pleite gegangen. Der Radebeuler sitzt derzeit eine Haftstrafe von drei Jahren ab. Der ehemalige Baulöwe Tobollik war im vergangenen Jahr in erster Instanz am Dresdner Amtsgericht wegen vorsätzlichen Bankrotts, Untreue und Urkundenfälschung verurteilt worden..Wolf Dieter Liebschner

Mittwoch, 15. September 2010
(Döbelner Anzeiger)

131 Tanzpaare treten bei den Sächsischen Meisterschaften an


Tango, Wiener Walzer und Foxtrott werden am Wochenende in der HarthArena getanzt.
Am kommenden Wochenende wird die Harthaer Mehrzweckhalle zu einem Ballsaal. Und den dürfen auch die Gäste der Abendveranstaltung, die am Sonnabend um 19 Uhr beginnt, benutzen. Einlass ist um 18 Uhr. Die Gäste erhalten entsprechende Plätze und werden am Tisch gastronomisch versorgt. So können sie zum einen dem Endausscheid der Paare der A-Klasse und dem Wettkampf der Sonderklasse zuschauen. Und nicht nur das. Sie werden auch selbst zum Tanzen aufgefordert. Wer lieber nur zuschaut, wie die elegant gekleideten Herren und die Damen in wunderschönen Kleidern über das Tanzparkett gleiten, kann auch tagsüber in der HarthArena vorbeischauen. Die Erwachsenen Paare im Alter von 18 bis 35 Jahren kämpfen am Sonnabend von 9.30 bis etwa 17 Uhr um die Meisterschaften. Die jüngeren am Sonntag ab 10 Uhr. Zu sehen sind unter anderem Langsamer Walzer, Tango, Foxtrott, Wiener Walzer und Quick Stepp.

Insgesamt haben sich 131 Paare aus 24 verschiedenen Tanzklubs aus Sachsen angemeldet. Karten gibt es an der Tageskasse für 6 Euro und für die Abendveranstaltung ab 22 Euro an der Abendkasse. Tickets sind ebenfalls in der Stadtinformation erhältlich. (DA/me)



Donnerstag, 9. September 2010
(Sächsische Zeitung)

Megadrome zu verkaufen

Zigtausende Disco-Fans sind durch diese Türen in den Radebeuler Tanztempel, der einst Sachsens größter war, gepilgert. Jetzt sollen das Gebäude und das dazugehörige Grundstück versteigert werden. Der Verkehrswert beträgt laut Gutachten rund 2,5 Millionen Euro. Doch das bietet bislang keiner. Foto: Lutz Weidler
Die ehemalige Radebeuler Großdiskothek Megadrome am Stadtrand zu Coswig ist diese Woche unter den Hammer gekommen. Am Dresdner Amtsgericht haben drei nicht genannt sein wollende Radebeuler – zwei Handwerker und eine Unternehmerin – 280000 Euro für die Immobilie geboten.

Allerdings bekamen die drei Bieter dafür noch lange nicht den Zuschlag. Denn nach einem Gutachten beträgt der Verkehrswert rund 2,5 Millionen Euro, sagt Richterin Birgit Keeve, Sprecherin des Dresdner Amtsgerichtes, wo die Versteigerung stattfand. Die Bieter hinterlegten zwar einen Scheck, aber entschieden werden solle erst am 29. September. Eben weil nur reichlich ein Zehntel des Verkehrswertes geboten wurden. Bei Zwangsversteigerungen könne bei einem Gebot von der Hälfte des Verkehrswertes der Zuschlag erteilt, bei sieben Zehntel muss der Zuschlag erteilt werden. Bis Ende September, so Richterin Birgit Keeve, müsse sich der Hauptgläubiger nun erklären, ob er die zum Verkehrswert relativ kleine Summe akzeptieren wolle. Hauptgläubiger ist die Bank Eurohypo, die zur Commerzbank Gruppe gehört.

19000 Quadratmeter Land

Die drei Interessenten wollten nicht sagen, was sie mit der Immobilie vorhaben. Wertvoll ist an dem Objekt vor allem das Grundstück nahe der Meißner Straße mit guter Verkehrsanbindung und einer Größe von 19000 Quadratmetern. In diesem Bereich will die Stadt Radebeul den Übergang zur Schiffsmühle bauen. Hier sollen weitere Gewerbeansiedlungen stattfinden.

Derzeit sind das Megadrome und auch ein Teil des Umfeldes an eine Betreiber-Gemeinschaft vermietet, die unter dem Titel Megadrome-Event-Park Tanzveranstaltungen und Partys anbietet. Bernd Berger von diesem Veranstalter: „Wir sind alle ehemalige Megadrome-Gänger und wollen die alten Zeiten wieder aufleben lassen.“ Nächsten Sonnabend beispielsweise erwarte man zum Megadrome-Tanz zwischen 700 und 800 Gäste. Die Veranstaltungen liefen gut, so Berger.

Über das, was die Betreiber als Miete an die Eurohypo zu zahlen haben, schweigt sich Berger aus. Der Mietvertrag laufe wie bei jeder Zwangsinsolvenz immer mit einer dreimonatigen Kündigungsfrist. Man hoffe, noch eine ganz Weile agieren zu können.

Wie lange, das hängt übrigens auch vom ehemaligen Eigentümer des Megadrome, Dieter Tobollik, ab. Der Pleite gegangene ehemalige Baulöwe aus Radebeul sitzt derzeit eine Haftstrafe von drei Jahren ab. Tobollik war voriges Jahr in erster Instanz am Dresdner Amtsgericht wegen vorsätzlichen Bankrotts, Untreue und Urkundenfälschung verurteilt worden. Die Immobilie Megadrome gehört allerdings nicht mehr zu seiner Insolvenzmasse. De facto hat er damit auch ein Mitspracherecht bei der Vergabe der vielen Quadratmeter im Radebeuler Ortsteil Zitzschewig.

Riesiger Schuldenberg

Auf dem 1993 eröffneten und damals größten Disco-Tempel Sachsens, zu dem selbst Dresdner in Scharen strömten, lasten heute jede Menge Schulden. Nachdem Betreiber Tobollik 2001 damit Pleite gegangen war, sind insgesamt knapp drei Millionen Euro an Verbindlichkeiten für das Megadrome-Gelände aufgelaufen, bestätigt das Amtsgericht.

Hauptgläubiger Eurohypo hätte alleine Anspruch auf 1,3 Millionen Euro. Weitere zwei Banken sind als Gläubiger eingetragen wie auch die Warsteiner Brauerei, bei der reichlich 300000 Euro noch offen sind.Peter Redlich



Mittwoch, 25. August 2010
(Sächsische Zeitung) 


Schützenhaus-Gaststätte soll im September öffnen

Thomas Finke will den Pachtvertrag jetzt allein fortführen. Zahlreiche Veranstaltungen hat er bis Jahresende geplant. 

Schützenhaus-Pächter Thomas Finke hat sich von seinem Geschäftspartner Gerhard Schön getrennt und will jetzt das Schützenhaus allein betreiben. Am 15. September soll die Gaststätte wieder öffnen. Finke will sie selbst betreiben. Servicepersonal und eine Köchin habe er schon, zurzeit suche er noch einen zweiten Koch auf Stundenbasis, sagt er.

Finke und Schön hatten im März den Pachtvertrag für das Schützenhaus abgeschlossen. Während sich Schön um die Gaststätte kümmern sollte, wollte Finke Veranstaltungen organisieren. „Die Idee ging von mir aus. Ich wollte einen gestandenen Gastronomen mitnehmen für das Tagesgeschäft. Leider stellte sich heraus, dass Herr Schön total überfordert war“, sagt Finke. Schön habe persönliche Interessen über die des Unternehmens gestellt. Deshalb habe er die Partnerschaft aufgelöst, sagt Finke. Mehr will er zu diesem Thema nicht sagen.

Besucher aus Umland nötig

„Ich habe in letzter Zeit vieles abdelegiert, werde das jetzt selbst in die Hand nehmen“, so der Pächter, der großes Potenzial im Schützenhaus sieht. Er will bei den Veranstaltungen vor allem Nischen abklopfen und besetzen. „Wir brauchen für das Haus nicht nur die Lommatzscher, sondern auch die Meißner, Nossener, Döbelner, Riesaer Besucher“, sagt er. Bis zum Wochenende soll ein Internetportal stehen, außerdem arbeitet er an einer Werbekonzeption. Finke will die Jugenddisko wieder einführen. Die erste Party soll am 6. September und dann alle sechs Wochen starten. Auch eine Ü-30-Party ist ab Oktober jeden ersten Freitag im Monat vorgesehen, ebenso Singletanz und Kabarett. Auch eine Weihnachtsveranstaltung mit Volksmusik, eine Silvesterparty und das Neujahrskonzert der Neuen Elbland Philharmonie stehen im Veranstaltungkalender.

Haus schnellstens beleben

Dass dies alles endlich umgesetzt wird, darauf hofft auch Dr. Benno Schneider, der Geschäftsführer der Schützenhaus GmbH. Die hundertprozentige Tochter der Stadt verpachtet das Haus. „Das Problem war, dass die Pächter das Haus übernahmen und nichts los ging. Das muss sich jetzt schnellstens ändern“. Der Pächter müsse seine Verpflichtungen erfüllen, das Haus beleben, die Pacht regelmäßig zahlen.

Pläne der Stadt, die Pacht, die monatlich 1500 Euro beträgt, durch Umzug des Bürgerhauses ins Schützenhaus zu mindern, sind aber vorerst vom Tisch. Erst in sechs Monaten will sich der Stadtrat erneut damit befassen. Finke hätte so eine um 500 Euro geringere Pacht zahlen müssen, im Gegenzug aber die Betriebskosten übernommen. Untern Strich hätte dennoch eine Ersparnis für ihn gestanden.

Seine Kosten hat der Pächter schon gesenkt, indem er den Stromverbrauch drastisch reduziert hat. „Auch solche kleinen Dinge sind wichtig in einem Finanzkonzept, in dem wir keine Spielräume haben“, sagt Schneider.

Öffnen soll auch wieder die Terence-Hill-Bar. Einen Termin nennt Finke dafür nicht. Auf jeden Fall sei sie zu Veranstaltungen geöffnet, dann vor allem als eine Art Raucherinsel. Jürgen Müller

Mittwoch, 25. August 2010
(Sächsische Zeitung)

Pächter ist bemüht, aber hilflos
Jürgen Müller
Von Mueller.Juergen@dd-v.de
über den geplanten Neuanfang im Schützenhaus Bürgerhauses in Lommatzsch
Alles auf Null im Schützenhaus Lommatzsch. Nach dem Rausschmiss eines der beiden Pächter steht man wieder am Anfang. Der verbliebene Pächter Thomas Finke will jetzt allein durchstarten, die Gaststätte öffnen, Veranstaltungen anbieten. Doch was er als Konzept präsentierte, war nicht wirklich neu, sondern alter Wein in neuen Schläuchen. Vor allem Veranstaltungen, die es schon immer gab, sollen wieder belebt werden. Das wäre immerhin ein Anfang und allemal besser als der jetzige Zustand.

Problematisch bleibt wohl auch künftig das Betreiben der Gaststätte. Finke will ihr jetzt einen eigenen Namen geben. Das wirkt bemüht, aber hilflos. Denn andersherum wird ein Schuh draus. Die Gaststätte muss sich durch ihr Angebot einen Namen machen, um von den Lommatzschern angenommen zu werden.

Der Ruf des Schützenhauses ist erst einmal ruiniert. Schuld daran trägt nicht nur der ehemaliger Geschäftspartner Finkes, sondern auch er selbst. Und nur er selbst hat es in der Hand, den Ruf des Hauses und seinen eigenen wieder aufzupolieren. Es bleibt die Hoffnung, dass das gelingt.Seite 16


Freitag, 23. Juli 2010
(Sächsische Zeitung)

Schützenhaus ist geschlossen

Nächste Woche entscheidet sich, ob der Vertrag mit den Pächtern gekündigt wird. Wie es weitergeht, ist derzeit völlig offen.


Ingo Thieme klinkt vergeblich an der Tür des Schützenhauses. „Heute geschlossen“ ist eine Untertreibung. Das Haus ist seit Ende Juni dicht. Ob und wann es wieder öffnet, ist unklar.
Das Lommatzscher Schützenhaus ist seit dem 30. Juni geschlossen. Die Pächter, die es vor vier Monaten übernommen hatten, haben es dicht gemacht. „Gerhard Schön, einer der beiden Pächter, hatte mich einen Tag vorher darüber informiert, dass er die Gaststätte schließen und das Personal entlassen will“, sagt Dr. Benno Schneider, der Geschäftsführer der Schützenhaus Lommatzsch GmbH, die das Haus verpachtet. Mitte Juli sei die vorläufige Konzession zum Betreiben des Hauses ohnehin ausgelaufen. Schön habe allerdings eine Verlängerung beantragt.
Mit Miete im Rückstand
Wie es jetzt weitergeht, ist völlig offen. Eine Kündigung der Pächter liegt nicht vor, ist im Grunde bis 2013 auch gar nicht möglich. Gekündigt werden kann nur, wenn Vertragsbedingungen verletzt wurden. Derartige Gründe hätte allerdings die Gesellschaft. Nach Angaben von Benno Schneider sind die Pächter mit zwei Monatsmieten im Rückstand. Allein dies wäre ein Kündigungsgrund. Auch ein zweiter Vertragsbestandteil wurde nicht eingehalten. So ist vereinbart worden, dass die Gaststätte an mindestens fünf Tagen in der Woche geöffnet sein muss.
„Wir wollen nicht schon alle Türen zuschlagen, sind mit den Pächtern im Gespräch, wollen eine Lösung, einen Kompromiss finden. Aber das Vertrauen zu den Pächtern ist schon schwer erschüttert“, sagt Bürgermeisterin Dr. Anita Maaß (FDP). Immerhin habe es gute Ansätze gegeben. Die Travestie-Show sei gut besucht gewesen, auch bei Veranstaltungen wie den Abiturientenbällen habe es keine Beanstandungen gegeben, sagt die Bürgermeisterin. Probleme hingegen gab es zu Pfingsten, als am Pfingstmontag das Haus geschlossen war. Enttäuschte Gäste, die essen gehen wollten, mussten wieder nach Hause gehen. Begründung von Pächter und Gaststättenbetreiber Schön: Montag sei generell Ruhetag. Der 63-jährige Schön hatte auch die Gaststätte „Zum Stiefel“ in Leisnig betrieben. Auch dort ist er inzwischen raus.
Am Mittwoch hatte der Aufsichtsrat der Schützenhaus GmbH getagt. Dort kam man überein, den Vertrag zu beenden. Frühester Kündigungstermin ist der 26. Juli, also der kommende Montag. Schneider hat aber die Hoffnung, dass es bis dahin doch noch zu einer Lösung mit den Pächtern kommt. Thomas Fink, der zweite Pächter, wolle bis zum Wochenende nun eine Konzeption zur Nutzung des Hauses vorlegen, so Schneider. Egal, wie es mit dem Schützenhaus weitergehe, die Schuleinführungsfeier der Grundschule und alle gebuchten Veranstaltungen werden gesichert, so Schneider. Für die privaten Familienfeiern werde man sich ebenfalls um eine Lösung bemühen.
Der Pächterwechsel war notwendig geworden, weil der vorherige Pächter Tino Poitzsch zum 31. März den Pachtvertrag gekündigt hatte. Er wollte die Gaststätte nicht mehr bewirtschaften, sondern nur noch den Saal betreiben und weniger Pacht bezahlen.          Quelle SZ, von:    Jürgen Müller

Donnerstag, 29. Juli 2010
(Sächsische Zeitung)

Schützenhaus-Chef: Aufgeben steht nicht zur Debatte

Lommatzsch
Benno Schneider, Geschäftsführer der Schützenhaus Lommatzsch GmbH, sieht für das Haus eine klare Zukunft. „Wir können das Schützenhaus nicht schließen. Es muss den Menschen als Kultur- und Bürgerhaus zur Verfügung stehen und auch für große Veranstaltungen geöffnet werden“, so Schneider.

Zurzeit befinde man sich noch immer in Gesprächen mit Interessenten, die verschiedene Betreiberkonzepte vorstellen. Schneider rechnet aber bis Mitte August mit einer Entscheidung. „Diesmal soll nichts überstürzt werden – selbst wenn ein lückenloser Anschluss an den Betrieb dadurch nicht möglich ist“. Eine Aufgabe des Hauses steht auch aus betriebswirtschaftlichen Gründen nicht zur Debatte. Schließlich ist jede Nutzung billiger als Leerstand.

Thomas Fink, einer der beiden derzeitigen Betreiber, hat das versprochene Konzept am Montagabend vorgelegt. Über dessen Inhalt gibt es allerdings keine Aussagen. Die Gaststätte bleibt voraussichtlich bis Anfang September geschlossen. (sp)


Donnerstag, 20. Mai 2010
(Sächsische Zeitung)


Tanzvergnügen im m.5 Nightlife 

Das m.5 Nightlife ist jeden Freitag und Sonnabed die richtige Kulisse für Nachtschwärmer, die keine Teenie-Disco, sondern Tanzvergnügen mit Niveau suchen. Aufgelegt wird von bekannten Djs, wobei Go-Go-Girls und - Boys dem Publikum einheizen. In der Tanzbar laden separate Sitzecken und der herrlich geschwungene Tresen, wo über 50 Cocktails auf Genießer warten,

m.5 Nightlife
Münzgasse 5
01067 Dresden
info@m5-nightlife.de

www.m5-nightlife.de

Damen Eintritt frei (P21)

Dienstag, 29. Juni 2010
(Sächsische Zeitung)

Weniger Besucher im Zentralgasthof


Hält Ausschau nach zugkräftigen Veranstaltungen: Christina Wolf, Geschäftsführerin vom Zentralgasthof Weinböhla. Foto: Thomas Kube Der Tanztee im Zentralgasthof war am Wochenende zugleich der Abgesang für Steffen Mendrok – die letzte Veranstaltung, die der bekannte Kulturmanager vorbereitete. Seit April dieses Jahres ist der langjährige Marketing-Chef nicht mehr Teil des Zentraler-Teams. Er erhielt die Kündigung. Mendrok ist allenfalls noch bei den Nachtflohmärkten, die die Agentur seiner Frau organisiert, in Weinböhla zugange. Er bereitet gegenwärtig ein Konzept für die eigene Selbstständigkeit vor. „Ich hätte gern in Weinböhla weiter gemacht“, sagt er. Weggehen zu müssen sei ihm vorgekommen, „als ob man ein Kind loslässt“. Letztlich sei aber alles „ohne schmutzige Wäsche zu waschen über die Bühne gegangen“. Christina Wolf, die Geschäftsführerin des Hauses: „Steffen Mendrok hat seit 2001 hier sehr viel aufgebaut und den größten Teil unserer Veranstaltungen organisatorisch betreut. Die Streichung seiner Stelle war allerdings aus wirtschaftlichen Zwängen notwendig.“ Zur Umstrukturierung des Hauses zählt auch die Ausgliederung der Gastronomie in einen eigenen Betrieb. Konkurrenz ist erdrückend Mit anderen Worten: Dem traditionsreichen Haus fehlt zunehmend das Geld. Ablesbar ist dies aus den Besucherzahlen. So wurden 2009 rund 19000Gäste gezählt. Ein Jahr zuvor waren es noch etwa 3000mehr. Das Haus bietet pro Jahr rund 60 eigene Veranstaltungen. Ebenso viele werden von anderen Veranstaltern durchgeführt. Wolf macht dafür vor allem die wirtschaftliche Situation verantwortlich. „Die Leute halten ihr Geld mehr zusammen.“ Zum anderen sei die Konkurrenz in der Landeshauptstadt teilweise erdrückend. „Was in Meißen, Coswig oder Großenhain passiert, das tut uns nicht weh“, so die Geschäftsführerin. „Aber wenn es um große Namen geht, da können wir uns mit Dresden nicht messen.“ Potenzielle Kassenknüller wie die Schlagersängerinnen Andrea Berg und Helene Fischer würden um Weinböhla einen Bogen machen. „Denen ist unser Saal zu klein.“ Zu den Ausnahmen würde der großartige niederländische Liedermacher Hermann van Veen zählen. „Der ist trotz seines großen Namens zu uns gekommen. Obwohl manche Besucher meinten, dass der jetzt wohl auch schon auf dem Dorf auftreten müsse.“ Klassik kaum gefragt Es werde aber generell immer schwerer, „richtig gute Sachen, also anspruchsvolle Kultur“ zu bekommen. „Und selbst gute Künstler haben es heutzutage in Weinböhla schwer, den Zentralgasthof zu füllen.“ Das betreffe vor allem auch die klassische Musik. „Alles dreht sich nur noch ums Geld.“ Das Haus kann 550 Sitz- beziehungsweise 1300 Stehplätze anbieten. Damit sich eine Veranstaltung auch finanziell lohne, müssten „schon so um die 250 Besucher kommen“, sagt Wolf. Trotz gründlicher Recherchen im Vorfeld einer Verpflichtung und ausreichender Werbung gibt es keine Garantie, dass genügend Besucher kommen. Das mussten sowohl Schauspielerin Senta Berger als auch die Rocker der ersten Stunde „The Lords“ erfahren. Wolf hat einige Ideen, um auch wirtschaftlich die Balance zu halten. „Beispielsweise kosten Künstler aus dem Nachwuchsbereich nicht so viel Geld. Aber ob das hier angenommen wird? Das muss man probieren. Das braucht allerdings Zeit, um zu reifen.“ Natürlich gibt es auch für den Zentralgasthof feste Größen, die für Einnahmen sorgen. „Kabarett und Comedy laufen immer gut“, sagt Wolf. Namen wie Olaf Böhme, Tom Pauls, das Zwingertrio oder auch Olaf Schubert sorgen stets für einen ausverkauften Saal. Bei Kindern kommt Reinhard Lakomys „Traumzauberbaum“ nach wie vor gut an. Der Zentralgasthof braucht dringend Kassenfüller. Auch deshalb kann die Verpflichtung von Schlagersänger Michael Wendler noch für dieses Jahr als einer der ganz neuen Wege gesehen werden, um an das nötige Geld zu kommen.

Wolf Dieter Liebschner

Donnerstag, 24. Juni 2010
(Döbelner Anzeiger)

Tänzer suchen neue Räume

Der Tanzclub „Choreos“ weiß nicht wohin mit seinen Kostümen. „Wir suchen ganz dringend Räume für unseren Fundus“, sagte Trainerin Angela Iser. Bis vor ein paar Monaten hatten sich die Tänzer unterm Dach des Ebersbacher Dorfgemeinschaftshauses eingerichtet. Binnen drei Tagen habe ausgeräumt werden müssen, als der Raum dem Schulmuseum zugeschlagen werden sollte, so Iser.

Zwischenzeitlich sei der Fundus in einem leeren Privathaus untergebracht gewesen. „Das soll jetzt aber renoviert werden. Wir müssen ausziehen“, sagte Angela Iser. „Wir hoffen sehr, dass sich jemand meldet, der uns Räume zur Verfügung stellt. Sie müssen auch nicht schön sein. Wir würden sie selbst herrichten.“ Im Tanzclub „Choreos“, der zur SG Neudorf gehört, trainieren derzeit 54 Tänzer in fünf Gruppen.

www.angela-tanz.de

                                   Dienstag, 25. Mai 2010 (Sächsische Zeitung) 

So feiert das neue Megadrome
                                                                                                            von Claudia Parton

Hunderte Feierwütige haben am Pfingstsonntag einen alten Diskotempel zu neuem Leben erweckt. Der Großenhainer Party-Veranstalter Raik Ruscher hatte nach Meinungsverschiedenheiten mit der Gemeinde Triebischtal seine Saisonabschlussparty vom Kulturhaus Munzig ins Megadrome nach Radebeul verlegt. Die einst modernste Großdiskothek Europas erwacht nach rund zehn Jahren langsam aus ihrem Dornröschenschlaf. Ein Verein von Liebhabern will die Disko retten. Welche Chancen hat das ehrgeizige Projekt? Partys sind im Vergleich zu früher viel kleiner geworden Großdiskotheken stecken überall im Lande seit Jahren in Schwierigkeiten. Das liegt auch am Geburtenknick und an der Abwanderung der Jugend. Kamen früher Woche für Woche mehrere tausend Besucher ins Megadrome, kann der Verein heute bei den großen Partys mit rund 1000 Besuchern rechnen. Auch der Radius, aus dem die Gäste anreisen, hat sich verkleinert. Sie kommen meistens aus dem Landkreis Meißen. Mitte der 1990er Jahre fuhren junge Leute sogar aus Leipzig und Brandenburg nach Radebeul. Der Großenhainer Party-Veranstalter Raik Ruscher kalkuliert seine Partys mit mindestens 300 Besuchern, damit er DJs, Barpersonal und Sicherheitsleute bezahlen kann. „Es ist schwierig geworden, Tausende zu bewegen“, so Ruscher. Auf Lasershows oder Go-Go-Tänzerinnen – in den 1990er Jahren unabdingbar – verzichtet er. Grosse Gewinne sind heute nicht mehr möglich Die Zeiten, als mit Großdiskotheken schnell Geld verdient wurde, sind vorbei. Das weiß auch Bernd Berger vom Megadrome-Verein. „Um große Gewinne geht es uns aber gar nicht. Hier bleiben nur ein paar Euro hängen, die wir sofort wieder ins Gebäude investieren.“ In dem Punkt kommt noch einiges auf den Verein zu. In den vergangenen zehn Jahren haben sich etwa die Anforderungen an den Brandschutz erhöht. Bislang gibt die Stadt Radebeul im großen Saal nur eine der drei Ebenen frei. Will der Verein es größer haben, muss er zusätzliche Fluchttreppen bauen. Jeder Party muss das Ordnungsamt einzeln zustimmen. Berger und seine Mitstreiter können damit leben. Sie gehörten einst zu den Stammgästen des Megadrome. Zwei, drei gute Partys pro Monat – mehr wollen sie gar nicht. Berger: „Wenn wir im großen Saal feiern und die Lichteffekte auf den ganzen Raum wirken, dann ist das ein Gefühl wie früher zu den besten Zeiten des Megadromes.“ Es gibt Mehr Tanzflächen für weniger Gäste Auch dafür war das Megadrome früher über die Grenzen Sachsens hinaus bekannt: Auf drei Ebenen tanzten im großen Saal bis zu 2 000 Leute zur gleichen Musik. Heute funktioniert so etwas nicht mehr. Die Jugendkultur ist zersplittert. Musikvorlieben driften auseinander. Der Verein muss seine Partys anders aufziehen, hat heute bis zu fünf verschiedene Tanzflächen mit Musik von Techno über Hip Hop bis hin zu Schlager. Das erhöht die Kosten. So werden mehrere DJs gebraucht. Dafür ist das Konzept auch für andere Veranstalter interessant. Ruscher etwa könnte sich vorstellen, zusammen mit dem Betreiber-Verein noch einige Partys im Megadrome abzuhalten.

Olaf & die Oberländer Termine

  Video1,    /     Video2      /     Video3

Auszug aus Olafs Gästebuch

Susan Schubert [Gast] 21.04.10, 17:38
Liebe Oberländer,
ich wollte euch schnell einen kollegialen Gruß hier lassen und hoffe, das wir irgendwann auch einmal gemeinsam auf der Bühne stehen werden.
Ganz herzliche Grüße
Susan Schubert

Dirk Haasler [Gast] 21.04.10, 17:36
Liebe Oberländer,
da habt ihr ja eine tolle Band zusammen und mit Olaf einen richtig guten Frontmann.
Ich wünsche Euch Toi, toi,toi mit der weiteren Karriere und hoffe, das man sich auf irgendeinem Event einmal wieder über den Weg läuft.
Ganz liebe Grüße
Dirk Haasler
Show Contact

Marco"Muggel" [Marco] 12.04.10, 22:40
Liebe Oberländer & hi Olaf,
Dank Euren tollen Fans konnte jeder, der wie ich aus Termingründen nicht dabei sein durfte bereits am nächsten Tag einen repräsentativen Zusammenschnitt im internet begutachten. Ich wünsche Euch hiermit von Herzen, das Euch bei allen Auftritten zwischen den eisigen Polkappen dieses Planeten heiße Wellen der
Begeisterung eines aufmerksamen Publikums entgegen schlagen. Immer eine Hand breit Bretter, die die Welt bedeuten unter den Füßen wünscht Euer Freund "Muggel"

Thomas [Gast] 12.04.10, 18:49
Hallöchen,
ja, was soll ich sagen? Ich fand euren ersten Auftritt mehr als gelungen, tolle Musiker, tolle Stimmung, toller neuer Frontmann Ich würde sagen, die 200 km Fahrt haben sich sehr gelohnt! Auch ich wünsch euch eine erfolgreiche (Sommer-)Tour!
Liebe Grüße!
Thomas

Alin [Alin] 12.04.10, 18:03
Also Jungs, gaaaaanz großes Lob!
Ich hab mir ja schon viel von dem Abend versprochen, aber dass er so gigantisch wird, habe ich nicht gedacht! Die Titel waren wirklich klasse zum Tanzen und man hätte meinen können, ihr steht schon jahrelang zusammen auf der Bühne! Es hat uns allen wirklich sehr gut gefallen und ich hoffe, dass noch zahlreiche Auftritte folgen werden
Weiter so!
Eure Alin 


*Nici* [Gast] 11.04.10, 22:45
Hallo ihr Lieben,
ich bin immer noch sprachlos und voll begeistert von eurem ersten offiziellen Auftritt. Jungs, macht weiter so! Auch meine Eltern waren sehr angetan Also unser langer Anfahrtsweg von etwa 110 km haben sich richtig gelohnt. Danke für den gestrigen wundervollen und unterhaltsamen Abend. Klasse, Klasse, Klasse!
Ich freue mich jetzt schon auf euren nächsten Auftritt!
Bis dahin Liebe Grüße
Carola, Rene' und Nicole aus Hosena

Angelika und Ralf [Gast] 11.04.10, 14:23
Hallo, wir möchten Euch auf diesem Wege uns nochmal für den gestrigen gelungen Abend bedanken. Es war der absolute Hammer Ihr seid echt eine tolle Band und könnt eure Gäste begeistern. Weiter so!! Mir fehlen einfach die Worte .... DANKE Jungs 


Christa und Wolfgang [Gast] 11.04.10, 14:14
Hallo Leute !
Unter dem Motto: Wer nicht da war, hat was verpasst , möchten wir uns hiermit für den ersten gemeinsamen Abend bedanken .
Schade das nicht noch mehr Publikum anwesend war, es herrschte eine super Stimmung .
Den Musikern sah man an das sie mit Leib und Seele dabei waren. Olaf als Frontmann wurde begeistert angenommen , sowie auch die neue Licht und Tontechnik .
Wir freuen uns schon auf das nächste Mal .
Christa und Wolfgang aus Hoywoy

                                                  

Mittwoch, 12. Mai 2010
(Sächsische Zeitung)


Im Radebeuler Megadrome regt sich wieder was

Im einstigen Disco-Tempel Megadrome treffen sich wieder Tanzwütige. An den letzten Wochenenden waren die Tanzdielen gut gefüllt. Zu „Megadrome tanzt“ Anfang Mai kamen 1000, letzten Freitag zu den „SpringBeatz“ immerhin 450 Personen. Allein für den Mai sind fünf Parties geplant.

In den Neunzigern war das Megadrome am Stadtrand zwischen Radebeul und Coswig eine Legende. Feierlustige kamen aus Dresden und Umgebung, selbst aus Leipzig und Ostsachsen angereist.

Mit Herzblut einiges repariert

Seit 2000 war das Megadrome bis auf wenige Einzelveranstaltungen geschlossen. Mancher Unternehmer hatten in den letzten Jahren versucht, den Diskotempel wiederzubeleben, doch immer wieder erfolglos. Doch nun regt sich wieder etwas auf der Meißner Straße 507: Eine zwanzigköpfige Gruppe ehemaliger Megadrome-Liebhaber hat sich des Objektes angenommen. Mit viel Herzblut wurden am baufälligen Gebäude große und kleine Reparaturen und Renovierungen vorgenommen, neue Technik installiert. „Da steckt eine ganze Menge Schweiß drin“, so Bernd Berger. „Wir sind wie eine große Familie, Leute, die einfach das alte Flair zurückbringen möchten.“

Am Anfang musste der „Megadrome Eventpark Radebeul“, wie der Komplex heute heißt, einige Enttäuschungen erleben. „Da waren schon schlechte Veranstaltungen dabei“, sagt Berger. Doch seit einiger Zeit läuft der Laden wieder.

Neben fünf Floors für jeden Geschmack verfügt die Disko nun auch über einen Sommergarten, in dem von Mai bis Oktober von 12 bis 23 Uhr am Pool entspannt, gegrillt und gefeiert werden kann.

Von Schlager bis Techno

Man versuche möglichst viele Menschen unterschiedlichen Alters und verschiedener Musikvorlieben anzusprechen, sagt Berger, So gebe es unter Anderem einen Schlager-, Techno- und einen Neunzigerfloor. Die Konkurrenz in Dresden fürchtet Berger nicht so sehr. „Bei uns ist einfach für jeden Geschmack etwas dabei. Das ist eine absolut coole Partylocation für Leute, die Spaß am Feiern haben.“                                                     Elisa Stein



   Quelle:   Samstag, 8. Mai 2010 (Sächsische Zeitung)

Gaststätte „Zum Obstgarten“ hat neue Betreiberin 

Restauranttester Rach konnte die Gaststätte nicht retten. Das Konzept von Beate Ehrhardt überzeugte den Insolvenzverwalter. 

Obst gehört für die neue Geschäftsfüherin Beate Ehrhardt in verschiedenen Varianten ins Angebot des „Obstgartens Für die traditionsreiche Gaststätte „Zum Obstgarten“ auf dem Nickerner Weg gibt es einen Neustart – nach misslungenem Rettungsversuch durch RTL-Restauranttester Christian Rach und Insolvenz Ende vergangenen Jahres. Doch geschlossen wurde der „Obstgarten“ nie. Zunächst setzte der Insolvenzverwalter zwei provisorische Betriebsleiter ein. Diese bewarben sich mit ihrem Konzept ebenso als neue Betreiber für die Gaststätte wie die gelernte Dresdner Köchin Beate Ehrhardt, deren Konzept den Insolvenzverwalter schließlich überzeugte. Die Dresdnerin bekam den Zuschlag und ist seit einigen Wochen die neue Geschäftsführerin des „Obstgartens“. Mit der offiziellen Eröffnungsfeier in dieser Woche starten sie und ihr Team jetzt voll durch: „Ich gebe dem Restaurant eine gute Chance, wieder zu einem attraktiven Anziehungspunkt zu werden.“ Beate Ehrhardt will dabei Bewährtes erhalten. „Den ,Mini-Obstgarten‘, wie der preiswerte Mittagstisch bei uns heißt, wird es weiter geben. Geplant ist, ihn um einen Außerhaus-Service zu erweitern.“ Vor allem aber will die neue Geschäftsführerin das Restaurant als Ort für „Kultur und Genuss“ etablieren. Bei Genuss setzt sie auf eine regionale gutbürgerliche Küche mit neuen Spezialitäten, wie dem Flammkuchen, der vor den Augen der Gäste zubereitet wird. Zur Kultur gehört für Beate Ehrhardt ein umfangreiches Angebot an Tanzabenden für viele Altersgruppen und Interessen. „Ab Herbst soll es dann beispielsweise auch regelmäßige Volksmusikabende geben“, sagt sie. Und sonntags wird deutlich, was der Geschäftsführerin ebenfalls am Herzen liegt: die Familienfreundlichkeit. Sonntags gibt es im „Obstgarten“ den langen Familienbrunch – von 10 bis 17 Uhr – mit Kinderbetreuung und Unterhaltungsangeboten für Kinder, Eltern und Großeltern. Monika Dänhardt

www.obstgarten-dresden.de


Turniertänzer zur Landesmeisterschaft in der Lößnitzhalle

Am 20. und 21. März fand zum vierten Mal in der Lößnitzsporthalle Radebeul auf der Steinbachstraße die Landesmeisterschaften der Turniertänzer statt. Ausrichter war der Tanzclub Rot-Gold Meißen
und der TSC Serenade Dresden. Bereits zum dritten Mal hintereinander fanden die Landesmeisterschaften in Radebeul statt. Die Zuschauer konnten an beiden Tagen über 150 Paare aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland tanzen sehen. Die Freunde des Tanzsports erlebten pro Tag, fünf Tänze im Standard- und Lateinbereich, heiße Rhythmen, ausgefeilte Schrittfiguren und glamouröse Kostüme.

 

Versteigerung Megadrom, modernstes Freizeitzentrum in Sachsen Radebeul/Coswig

Auszug SZ v. 05.03.2010

Exposé Amtsgericht Dresden Zwangsversteigerung Olbrichtplatz 1 (Block C), 01099 Dresden

 Aktenzeichen: 519 K 494/09 Termin: 28.04.2010, 11:00 Uhr 2. Termin Ort der Versteigerung: Saal C 301 --------------------------------------------------------------------------------

Versteigerungsobjekt: Meißner Str. 507, 507 a (GW), 01445 Radebeul-Zitzschewig (Meißen) Verkehrswert: 2.500.400,00 EUR Offizieller Grundstücksbeschrieb: AG Meißen, Grundbuch von Radebeul, Blatt 6795; Flst. 223/5 mit 12.025 m² Flst. 225/3 mit 4.629 m² Flst. 226/3 mit 2.065 m² Inoffizieller Grundstücksbeschrieb: Freizeitzentrum mit integrierter weiterer multifunktionsfähiger Nutzung wie Großraumdiskothek, Tanzcafe, Gaststätte mit eigener Hausbrauerei, Fitnessstudio, Schnellimbiss, Büroräumen und einer Wohneinheit ("Megadrome" Radebeul) sowie einem separaten Gebäude mit zwei Wohneinheiten und einem Lager/Werkstattgebäude, Baujahr 1993/94, teilweise vermietet; Ansprechpartner: Eurohypo AG, Herr Ehrenberg, Tel. 0341/33996-26113, Gz.: 5.040.064.016/eh


--------------------------------------------------------------------------------

Kulturzentrum für den Landkreis?????

Wortmeldung von Frau Dr.Anita Maaß, Bürgermeisterin der Stadt Lommatzsch zum Pächter Wechsel Schützenhaus

                                                         Quelle: Lommatzsch.net

Schützenhaus Lommatzsch hat neuen Pächter

Am Montag, dem 8. Februar 2010 wurde der neue Pachtvertrag für das Schützenhaus Lommatzsch unterzeichnet. Nachdem der Pächter Herr Tino Poitzsch den Pachtvertrag gekündigt hatte, war die Schützenhaus Lommatzsch GmbH gezwungen, einen neuen Pächter zur Weiterbetreibung des Objektes zu finden. Im Herbst 2009 erfolgte die öffentliche Ausschreibung des Objektes. Im Januar konnten die Verhandlungsgespräche erfolgreich abgeschlossen werden. Neuer Pächter des Schützenhauses Lommatzsch ist die Gastroprojekt Lommatzsch GmbH, mit den Geschäftsführen Herrn Gerhard Schön und Herrn Thomas Fink. Am 1. März erfolgte die offizielle Übergabe des Objektes an die neuen Pächter. Während die für März gebuchten Großveranstaltungen im Saal wie geplant durchgeführt werden sollen, wird die Gaststube für ca. einen Monat geschlossen bleiben. In den nächsten Wochen sollen der Gastraum renoviert und kleine Umbauarbeiten vorgenommen werden. Am 10. April erfolgt die offizielle Wiedereröffnung des Schützenhauses Lommatzsch. Hierzu werden wir gesondert informieren.

Für Abstimmungen und Buchungen erreichen Sie das Schützenhaus wie folgt: Schützenhaus Lommatzsch Sachsenplatz 3 01623 Lommatzsch                     Die neue Festnetznummer lautet: 035241-81830 Fax: 035241-81831            Ein Höhepunkt in diesem Jahr soll die Veranstaltung „Operation Testosteron“ am 3. Oktober 2010, um 19:00 Uhr mit Matze Knop vom RTL Comedy Club sein. Bitte merken Sie sich diesen Termin schon vor.

 An dieser Stelle danke ich Herrn Tino Poitzsch für seine geleistete Arbeit als Pächter des Schützenhauses. Das Kulturhaus hat unter seiner Leitung an Ansehen gewonnen. Mit großem Engagement versuchte er stets neue Zielgruppen für das Haus zu gewinnen. Wir haben seine Entscheidung bedauernd zur Kenntnis genommen und akzeptiert. Für die Zukunft wünschen wir ihm viel Erfolg in der Verwirklichung neuer Ziele sowie privat alles Gute.

Herrn Fink und Herrn Schön wünschen wir viel Erfolg für den Neustart und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

 Dr. Anita Maaß Bürgermeisterin Aufsichtsratsvorsitzende Schützenhaus Lommatzsch GmbH



Fliegender Wechsel im Schützenhaus Lommatzsch

Thomas Fink und Gerhard Schön übernehmen das Schützenhaus in Lommatzsch
Zwei neue Betreiber unterschrieben am heutigen Nachmittag den pachtvertrag für das Schützenhaus in Lommatzsch. Die Gastro- Projekt Lommatzsch GmbH wird den Saalbetrieb und die Gaststätte in den nächsten Jahren betreiben. Der bisherige Pächter lädt am 27. Februar zur abschiedsparty und bereits am 10. April gibt es die erste Großveranstaltung unter neuer Regie. Thomas Fink ist bisher fliegender Gastronom in Grimma und Gerhard Schön Gastwirt in Leisnig.
Quelle: tvM Meissen Fernsehen                                 Video


 

 

Quelle: SZ-v.03.03.2010/ STEIN.ANNECHRISTIN@DD-V.DE
Ein Vollblutmusiker geht in Rente – schweren Herzens
Das Original Adolf Kiertscher
nimmt Abschied von der
Kapelle Oberland und von
der Bühne. Nach 45 Jahren
und 16 000 Auftritten.

Adolf Kiertscher will im Mai die Leitung der Kapelle Oberland abgeben.
Ein letztes Konzert gibt es am 30. Mai.
Schwer fällt es Adolf Kiertscher schon, wenn er an den Bautzener Frühling Ende Mai denkt.
Dann ist der Moment gekommen, dass er die Leitung der Kapelle Oberland abgibt und künftig kürzer tritt.
„Ich hatte ein erfülltes Leben mit der Musik“, sagt der 67-Jährige. Nach45 Jahren Bühnenpräsenz mit der
Kapelle Oberland sei es nun Zeit zurückzutreten„Das wird nicht leicht“, sagt er. „Dann hat er wieder mehr Zeit für sich und die Familie“, sagt Ehefrau Rosina Maria. Und doch ist es kein Abschied für immer. Denn so ganz ohne Musik will Adolf Kiertscher nicht bleiben. Bei Geburtstagen will er den Jubilaren weiter ein Ständchen bringen. Über seine Agentur vermittelt er Kapellen und DJs. Diese Arbeit soll ausgebaut werden. Und bei Verkostungen von Produkten der Wilthener Weinbrennerei wird er seinen Gästen weiter auf dem Akkordeon
vorspielen. Bis dahin bleibt noch ein wenig Zeit, um das große Abschlusskonzert am 30. Mai in Bautzen zu planen. Auf der Bühne am Hauptmarkt will er zwei Stunden mit der Kapelle spielen. „Ich hatte großes
Glück, immer mit hervorragenden Musikern zu spielen“, sagt er. Die Leitung übernimmt künftig sein
Bandkollege Olaf Hoffmann. Kiertscher ist froh, dass die Musiker weiter auf der Bühne stehen können.
Neuer Name der Band ist „Olaf und die Oberländer“. Zudem dürfen sich die Fans auf die letzte und 21. CD der Kapelle Oberland freuen. Darauf sind alte Aufnahmen aus den 70er- und 80er-Jahren zu hören. Diese und die anderen CDs will er seinen Fans zuliebe für wenig Geld beim Abschlusskonzert verkaufen. Die Songs sollen
eine schöne Erinnerung an die vielen Jahre mit der Kapelle Oberland sein, sagt er. Adolf Kiertscher selbst kann sich auf kein einzelnes Lieblings-Highlight aus dieser langen Zeit festlegen. „Dafür gibt es zu viele“, sagt er.
Er schwärmt vom 35. Bandjubiläum in Wilthen, als 13 000 Fans in die Oberlandstadt kamen. Das
40. Jubiläum feierte er beim Bautzener Frühling. Auch die vielen Auftritte im ungarischen Thermalbad Bük bleiben unvergessen. Über 16 000 Auftritte in 45 Jahren sind es. Nie gab es eine Pause, immer spielte er live, verschiedene Musikrichtungen, mit Akkordeon, Trompete und Keyboard. „Die Musik ist mein Leben und wird es bleiben.“ Zum Abschluss wünscht er sich, dass viele Fans nach Bautzen kommen.
„Ich habe einen wunderbaren Fanklub“, sagt er, „viele waren bei Hunderten Auftritten dabei.“
Von Annechristin Stein

Lommatzscher Schützenhaus hat zwei neue Pächter 
                              Quelle:              Dienstag, 9. Februar 2010 (Sächsische Zeitung) 
  

Thomas Fink                Vertragsunterzeichnung                 Gerhard Schön

Das Schützenhaus hat neue Pächter. Gerhard Schön (auf dem kleinen Foto rechts) und Thomas Fink (links) unterzeichneten gestern in Anwesenheit von Bürgermeisterin Anita Maaß und Geschäftsführer Benno Schneider den Pachtvertrag, der vorerst bis 2013 gilt.                Fotos: Gerhard Schlechte

Das Lommatzscher Schützenhaus hat neue Betreiber. Gerhard Schön (62) und Thomas Fink (54) unterzeichneten gestern im Rathaus den Pachtvertrag. Dieser läuft bis 2013 mit der Option auf eine Verlängerung. Schon ab 1. März werden die beiden Leisniger das Haus übernehmen. Der bisherige Pächter Tino Poitzsch hatte ursprünglich zum 31. März dieses Jahres seinen Pachtvertrag gekündigt. Während Schön die Gaststätte „Zum Stiefel“ in Leisnig betreibt, ist Fink Inhaber derAgentur Spezial Events in Grimma. Die beiden gründen derzeit die Firma Gastroprojekt Lommatzsch GmbH und werden gemeinsam das Schützenhaus betreiben. „Die Menschen wollen nicht nur unterhalten werden, sondern auch gut speisen. Dies wollen wir verbinden“, sagt Thomas Fink. Gastwirt Schön will vor allem mit hoher Qualität das Haus mehr beleben als bisher. Die offizielle Eröffnung wird am 10. April sein. Bis dahin aber werden alle geplanten Veranstaltungen stattfinden trotz kleinerer Renovierungs- und Umbauarbeiten am und im Haus. Gäste aus Umland sind nötig Fink, der nach eigenen Angaben gute Kontakte zu zahlreichen aus Rundfunk und Fernsehen bekannten Künstlern besitzt, will diese nach Lommatzsch locken. Namen nennt er noch keine, erst sollen Verträge unterschrieben werden. „Wir wollen aber auch Nischen besetzen, für die sich auch Besucher aus dem Umland interessieren, zum Beispiel verstärkt Kabarett und Comedy anbieten“, sagt er. Beide neue Betreiber sind sich einig, dass sie ihre Gäste nicht nur aus Lommatzsch rekrutieren können. Das gesamte Umfeld bis Riesa, Döbeln und Meißen soll beworben werden. „Wir wollen Künstler zum Anfassen bieten, bodenständige Künstler herholen, Höhepunkte setzen“, so Fink. Auch an Veranstaltungen wie zum Beispiel eine Hochzeitsmesse sei gedacht. Was das Personal angehe, habe man sich noch nicht festgelegt, so Schön. „Natürlich haben wir eigene Vorstellungen, schauen uns aber die Leute, die jetzt in Lommatzsch arbeiten, an“, sagt er. Der Wunsch von Dr. Benno Schneider, dem Geschäftsführer der Schützenhaus Lommatzsch GmbH, dass ein Gaststätten-Ehepaar mit entsprechenden Berufen das Haus übernimmt, geht mit den neuen Betreibern nicht in Erfüllung. „Diese Traumkonstellation ist nicht eingetroffen“, sagt er. Schön ist gelernter Werkzeugmechaniker, Fink Kraftfahrzeugschlosser. „In gewisser Weise hat auch bei uns ein Umdenken eingesetzt. Das Haus braucht eher Manager“, sagt Bürgermeisterin Dr. Anita Maaß (FDP). Sie und Geschäftsführer Schneider sind jedenfalls froh, neue Pächter für das Haus gefunden zu haben. Ob Gerhard Schön die Gaststätte in Leisnig parallel weiter betreibt oder sich ganz auf Lommatzsch konzentriert, steht noch nicht fest. Fest steht dagegen, dass der Name „Schützenhaus“ erhalten bleiben soll, selbst wenn die Betreibergesellschaft ab März einen anderen Namen trägt.

Jürgen Müller        Video-Meissen Fernsehen Fliegender Wechsel

Notbremse gezogen über das Schützenhaus in Lommatzsch 
                                                                                                Donnerstag, 29. Oktober 2009
                                                                                                (Sächsische Zeitung) 
 

                                                                        Von  SZ Jürgen Müller  Mueller.Juergen@dd-v.de


Schon wieder Wirbel um das Schützenhaus in Lommatzsch. Der Pächter hat gekündigt. Zu wenig Leute besuchen die Gaststätte, die Kosten wachsen ihm über den Kopf, ihm droht Insolvenz. Jetzt hat er die Notbremse gezogen. Auch wenn Stadt und Schützenhaus GmbH beruhigen und versichern, der Geschäftsbetrieb gehe uneingeschränkt weiter, so zeigen die Vorgänge doch einmal mehr, wie schwierig es ist, ein solch großes Haus in einer solch kleinen Stadt auf Dauer wirtschaftlich zu betreiben. Mit öffentlichem Geld zu sanieren, ist dagegen keine Kunst. Die Stadt ist auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen, das Haus am Leben zu erhalten. Nicht nur, weil es das kulturelle Zentrum der Lommatzscher Pflege ist, sondern weil ansonsten Fördermittel in Millionenhöhe zurückgezahlt werden müssen.

                                                                  Donnerstag, 29. Oktober 2009 (Sächsische Zeitung) 

Schützenhaus-Pächter kündigt Vertrag

Vor allem die Gaststätte ist ein Verlustbringer. Die Schützenhaus Lommatzsch GmbH sucht einen neuen Betreiber für das Haus.

Tino Poitzsch, der Betreiber des Lommatzscher Schützenhauses, hat seinen Pachtvertrag mit der Schützenhaus Lommatzsch GmbH zum 31. März 2010 gekündigt. Vor allem die Gaststätte ist für ihn ein Verlustbringer. „Wenn ich so weiter wirtschaften würde wie bisher, müsste ich spätestens im Sommer nächsten Jahres Insolvenz anmelden“, so Poitzsch. Deshalb müsse er jetzt „Kostenfaktoren abschalten“. Er möchte im Sommer den Betrieb in Restaurant und Biergarten einstellen, dann auch weniger Pacht zahlen. Eine Variante, auf die sich Dr.Benno Schneider, der Geschäftsführer der Schützenhaus Lommatzsch GmbH, auf keinen Fall einlassen will. „Wir vermieten das Schützenhaus nur komplett. Eine Trennung in Gaststätte und den lukrativen Saal wird es nicht geben“, stellt er klar. Zumal es schwierig sei, die Gaststätte separat zu vermieten. Auch zahlreiche bauliche Änderungen seien dazu nötig. Im Aufsichtsrat hat man sich deshalb verständigt, einen neuen Pächter zu suchen. Die Kündigung hat Schneider formal bestätigt unter der Voraussetzung, dass bis zum März ein Nachmieter gefunden ist. Normalerweise läuft der Mietvertrag bis 2013 und ist von beiden Seiten unkündbar.
Schützenhaus polarisiert
Herr Poitzsch agiert in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld. Er hat viel erreicht, aber die Mauer in Lommatzsch nicht zum Einsturz gebracht“, sagt Bürgermeisterin Dr. Anita Maaß (FDP). Diese Mauer gehe quer durch Lommatzsch. Das Schützenhaus, das frühere „Volkshaus“, polarisiere. Entweder man sei begeistert oder lehne es komplett ab. „Kriegt Poitzsch mit einem neuen Konzept selbst die Kurve, wäre es uns recht, wenn er das Haus weiter betreibt. Ansonsten bleibt nur, das Personal auszutauschen“, sagt Schneider. Obwohl noch keine Werbung oder gar Ausschreibung gemacht wurde, gäbe es schon vier Interessenten. Gestern fand ein erster Besichtigungstermin statt. „Mein Traum wären Fachkräfte, also ein Betreiberpaar, von dem beide kochen und an der Theke stehen können“, sagt Benno Schneider. Der hohe Personalbestand sei ein Grundproblem des jetzigen Betreibers. Poitzsch hat nach eigenen Angaben neben seiner Frau sechs Angestellte und zwei Auszubildende. „Diese Leute brauche ich, um Bar, Bowlingbahn, Gaststätte und Saal zu betreiben“, sagt er. Der Betreiber brauche neue Konzepte, sagt der Geschäftsführer. „Die können sich aber nicht darauf beschränken zu sagen, wir reduzieren die Pacht“, so Schneider. Er wirft Poitzsch zudem vor, sich zu wenig um das Haus zu kümmern. Poitzsch hat außerdem noch einen Zeltverleih und einen Bierwagen. Er selbst sieht sich offenbar vor allem als Veranstaltungsmanager, weniger als Gastronom. Die Vermarktung des Saales, aber auch der Terence-Hill-Bar und der Bowlingbahn läuft auch gut. Doch dass sich der Betreiber die Rosinen herauspickt, damit ist die Gesellschaft nicht einverstanden.
Betrieb geht weiter
„Durch die Kündigung ist eine Situation entstanden, die uns aus der Ruhe reißt. Gerade waren wir dabei, die Schützenhaus GmbH wirtschaftlich zu konsolidieren“, sagt die Lommatzscher Bürgermeisterin. Sie versichert aber, dass der Geschäftsbetrieb ohne Abstriche weitergeht, alle Veranstaltungen wie Fasching und Weihnachtsfeiern stattfinden.                 von  Jürgen Müller

  Karneval einmal anders

(alfa) - Die spinnen, die Finnen! Am 6. und 7. Februar 2010 soll im finnischen Pori der erste FKK-Karneval der Welt stattfinden.  

Nach FKK-Golfen, Nacktradeln und Nacktwandern gibt es bald ein neues Event-Highlight in der internationalen Nudisten-Szene: Den Nackt-Karneval "Naturistikarnevaali" in der finnischen Stadt Pori. Wer jetzt denkt, da könne man sich wenigstens die Suche nach einer originellen Verkleidung sparen, der irrt: Auch wenn der Dresscode "Adamskostüm" lautet - es gewinnt derjenige den ersten Preis im Kostümwettbewerb, der sich als Beiwerk mehr als Pappnasen und lustige Perücken einfallen lässt. Anzeige Veranstaltet wird die "Fast-Nackt-Feier" vom finnischen Naturistenverband in dem "Yyteri Spa Hotel" der Stadt Pori.

Tanzzentrum holt Senioren-WM ins Kongress-Center

 Die Lokalmatadoren Sabine und Tassilo Lax wollen im September 2010 das weltbeste Standard-Paar der über 35-Jährigen werden.

                 Von Alexander Hiller DRESDENSPORT@DD-V.DE SZ-vom 13.10.2009

 Der Welttanzverband IDSF hat die Weltmeisterschaft in der Altersklasse Senioren I Im Standardtanz nach Dresden vergeben. Die knapp 40 weltbesten Paare der über 35-Jährigen werden am 25. September 2010 im Kongress-Center ihre Kräfte messen. Das Tanzsportzentrum (TSZ) Dresden hatte sich um die Austragung bemüht. Nicht ohne Hintergedanken. Die Sachsen haben mit dem Ehepaar Sabine und Tassilo Lax ein Weltklasse-Duo in den eigenen Reihen. Vor drei Wochen holten sich die beiden bei der Senioren-WM in Kanada Bronze. „Unsere Vereinsfreunde können uns bei internationalen Wettkämpfen kaum begleiten. Deshalb lag die Idee nahe, „einen solchen Höhepunkt nach Dresden zu holen“, betont Sabine Lax. Das Ehepaar veranstaltet jährlich mit seiner privaten ADTV Tanzschule Lax bereits die Welttanzgala im Kongress Center. Die neunte Auflage steigt am 7. November. „Wir würden im nächsten Jahr bei der WM wieder gern auf dem Treppchen stehen, am liebsten ganz oben. Aber wir setzen uns nicht unter Druck“, sagt Sabine Lax. Um in ihrer Wahlheimat bei der WM starten zu können, müssen sich die früheren Profis Am 31. Oktober 2009 bei der deutschen Meisterschaft in Glinde für die WM qualifizieren. „Wir müssen unter die ersten zwei Paare kommen. Da die Tanzbewertung subjektiv ist, wird das kein Selbstläufer“, unterstreicht die Tänzerin. Allerdings sind die Aushänge- schilder des TSZ Dresden im Standardbereich ihrer Altersklasse in Deutschland seit anderthalb Jahren ungeschlagen.

www.tszdresden.de

Weinlaufparty-Meißen am 10. Oktober 2009

Das Festzelt war zum Bersten gefüllt und die Stimmung unter den Sportlern war  Super.  Es wurde überall getanzt und für das leibliche Wohl wurde  hervorragend gesorgt. Dj-Olaf  brachte mit Partykrachern das Festzelt zum kochen und die müden Beine der Sportler in Bewegung.   

                                           Freitag, 9. Oktober 2009 (Sächsische Zeitung) 

Legendäre Frasquita-Tanzbar lebt in Radebeul wieder auf!
Eine große Eröffnungsveranstaltung unter dem Titel „Tanzbar Frasquita – Eine Legende lebt“ mit Tanzmusik, Live-Acts und dem Flair aus DDR-Zeiten findet am 17. Oktober ab 20 Uhr im Restaurant Seventies auf der Wasastraße 50 in Radebeul statt.
Das Team um Jörg-Uwe Dörr will eine Radebeuler Legende wieder aufleben lassen. Den Veranstaltern ist es gelungen, einen dem Originalplatz entsprechenden Ort zu finden. Im Seventies soll an die alte Nacht- und Tanzbartradition angeknüpft werden. Einlass ist jeweils um 19 Uhr, Beginn 20 Uhr und Ende der Veranstaltung um 4 Uhr. Der Eintritt liegt bei acht Euro. Karten gibt es im Vorverkauf, Platzreservierungen sind möglich bei Seventies (0351/8351777), Tourist-Information (0351/8954120). (SZ)




 Rätsel der grauen Haare gelöst        SZ-v. 05.03.09                            Mainz. Forscher der Universitäten Mainz und Bradford haben das Rätsel der grauen Haare gelöst. Wie die Universität Mainz mitteilte, konnten Forscher beider Hochschulen nachweisen, dass die allmähliche Grau- oder Weißfärbung der Haare im Alter durch eine zunehmende Konzentration von Wasserstoffperoxid im menschlichen Körper ausgelöst wird. Der auch als künstliches Bleichmittel bekannte Stoff verhindere die Produktion des Farbstoffs Melanin. Wie Heinz Decker vom Mainzer Institut für Biophysik erklärte, entsteht beim Stoffwechsel im menschlichen Körper stets Wasserstoffperoxid in kleinen Mengen. Sei der Mensch noch jung, werde der Bleichstoff rasch wieder abgebaut. Mit zunehmendem Alter aber sei der Körper mit dieser Aufgabe überfordert. Daraufhin greife das Wasserstoffperoxid das Enzym Tyrosinase an, sodass dieses kein Melanin mehr bilden könne. (AP)

Chemnitz fast perfekt für Singles            SZ-v.05.03.09                    Gute Nachricht für das oft gescholtene Chemnitz – es flirtet sich gut dort. Laut einer Untersuchung aus dem Februar liegt Chemnitz in punkto „Singlefreundlichkeit und Flirtfaktor“ im Bundesschnitt weit vorn. Städte wie Dresden, Leipzig und Berlin werden auf die Plätze verwiesen. Nur Kiel, Mannheim, Wuppertal und Nürnberg laufen den Westsachsen den Rang ab. Kleiner Wermutstropfen: Maßstab für die Studie, die vom Anbieter einer Immobiliensuchmaschine durchgeführt wurde, ist nur der Immobilienmarkt. Durchleuchtet werden der Anteil der für Singles geeigneten Wohnungen, ihr Preis und die Nähe zu „Flirtspots“ wie Kneipen. (dpa) Studie: *********************************************************************